Monatsupdate Martagon Solid Plus (A0M1U4) – Fondsmanagerkommentar 31.03.2020
9. April 2020 266 Views

Monatsupdate Martagon Solid Plus (A0M1U4) – Fondsmanagerkommentar 31.03.2020

Anbei erhalten Sie ein Update rund um den MARTAGON SOLID PLUS (A0M1U4 – Webinar „Fonds im Visier“ am 28.10.19):

Martagon Solid Plus:

-18,38%

seit Jahresanfang

März
Martagon Solid Plus:

-15,92%

DAX:

-16,44%

Euro Stoxx 50 NR:

-16,21%

Die inzwischen 13,5 Jahre Erfahrung des Portfolio-Management Teams um Herrn Moriabadi (siehe Fotos) lassen uns zuversichtlich nach vorne schauen, dass das Team die Herausforderungen der aktuellen Kapitalmarktphase meistern kann.

Seine Kommunikation hat Martagon in dieser Markt-Phase um den beigefügten FONDSMANAGER-Kommentar erweitert:

Die aktuellen Lebensumstände stellen uns als Gesellschaft (von lokal bis international) vor große Herausforderungen. Auch die Kapitalmärkte bleiben davon nicht unberührt und haben sich in den vergangenen Wochen als sehr volatil präsentiert. Aufgrund dieser besonderen Ereignisse weichen wir mit unserer monatlichen Information von dem bekannten Aufbau ab. Bitte finden Sie beigefügt – neben der üblichen Präsentation sowie dem Factsheet – einen ausführlichen Kommentar, der zusätzlich zum Monatsrückblick März eine Standortbestimmung sowie einen Ausblick enthält.“

 

 

 

 

 

 

 

Auszug aus dem „Fondsmanager-Kommentar“:

Eine Standortbestimmung

  • Downside-Performance: Der Fonds hat im März das vollzogen, was er aufgrund seiner Funktionslogik machen musste. Wären die Verluste im Rentenbestand nicht, läge der Fonds im Rahmen der strategischen Verlusterwartungen.
  • Wiederaufholungen: Mindestens zwei der drei marktseitig akuten Stressmomente sind kurzfristiger, d.h. vorübergehender Natur: Sobald sich der Rentenmarkt nur unter Panikniveau beruhigt oder die Rekordvolatilität des Aktienmarktes etwas absinkt, sind Wiederaufholungen programmiert. – Für nennenswerte Aufholungen müsste der Aktienmarkt nicht steigen.
  • Priorität „Risikomanagement“: Noch favorisiert das Fondsmanagement die Risikokontrolle: Die aktienseitige Bewirtschaftungsquote wurde bis zum Panikhöhepunkt reduziert (80%) und wird nun mit Augenmaß leicht höher gesteuert (84 ½ %), um nach vorne von den vorteilhaft hohen Volatilitätsniveaus zu profitieren. Das Delta des Fondsportfolios (Aktienquote) stieg auf 62,1% an, was gemessen an den Aktienmärkten und ihrer neuen Hoch-Tief-Lage eher moderat ist (Februar-Delta = 45,2%).
  • Aufbau von Cash statt Anleihen: Nennenswerte Neuzeichnungen auch im März 2020 nutzt das Fondsmanagement, um die komfortable Liquidität über Einlagen weiter aufzustocken. Der Einfluss der Rentenseite wird so kleiner.

Ausblick und Strategie

Der Ausblick bleibt herausfordernd. Auf einen V-förmigen Marktverlauf („ebenso rauf, wie vorher runter“) stellt sich das Fondsmanagement nicht ein. Aber auch zwischen U und L oder Doppel-L  (worst case) fällt die Festlegung den Marktakteuren derzeit alles andere als leicht, da mehr als die Gesundheitskrise besonders der Umgang der Politik damit richtungsweisend sein wird. Aber: Die Stärken des MSP liegen genau in dieser zwiespältigen Entscheidungssituation, gleich ob wir mit einem U- oder L-Szenario konfrontiert werden. Denn wenn der Finanzmarkt etwas zur Ruhe kommt (Aktien, Volas und Bonds), wird der Discountfonds

– ohne jeden Anstieg von Aktien- und Rentenkursen

– über Theta (Zeitwertverfall von Optionen) und Vega (naturgemäßer Rückgang der Volatilität)

seine natürlichen Stärken ausspielen können.

Der MSP ist und bleibt ein langfristiger Profiteur von Volatilität!

So ist das Fondsmanagement vom strategischen Ziel und dessen taktischer Umsetzung im MSP trotz zwischenzeitlicher Sonderbewegungen überzeugt: Bei Marktberuhigung und selbst bei Verlängerung der schlechten Marktlage auf der Zeitachse werden sich seine Ergebnisvorteile durchsetzen.

Mit Blick auf die nächsten Monate wird von Bedeutung sein:

Es liegt im bewährten und gewollten Strategierahmen des Discountfonds, dass er mit sinkenden Aktienmärkten eine zunehmend höhere Aktienquote einnimmt. Idealerweise soll und will der MSP im Tiefstpunkt des Bärenmarktes eine 100%ige Aktienquote aufweisen, um sich bei einer sich anschließenden Hausse eine hohe Teilhabe zu sichern. Nicht zuletzt darin drückt sich das strategische Oberziel des Martagon Solid Plus als „aktiennaher Anlagefonds bei defensiverem Abwärtsprofil“ aus.

Zur Positionierung des Fonds eine Übersicht aus Factsheet (S. 2) und Präsentation (S. 16):

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Für Fragen kommen Sie bitte auf uns zu – Kontakt zum Fondsmanagement vermitteln wir Ihnen gerne.

Hier können Sie sich weitere Informationen herunterladen:

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