Anlagen gemäß dem Übereinkommen von Paris

Die Ziele des Übereinkommens von Paris können nur dann erreicht werden, wenn Vermögensverwalter konstruktiv zum Übergang zu emissionsarmen Energiequellen beitragen. Hierbei müssen die unterschiedlichen Zielsetzungen der Vermögenseigentümer sowie die Komplexität bei der Vorhersage der politischen wie auch technologischen Entwicklung berücksichtigt werden.


Das Übereinkommen von Paris und warum es für Anleger so wichtig ist

Das Übereinkommen von Paris aus dem Jahr 2015 strebt eine Begrenzung des Anstiegs der globalen Durchschnittstemperatur auf deutlich unter 2°C über dem vorindustriellen Niveau an und umfasst Anstrengungen, diesen Temperaturanstieg auf 1,5°C zu begrenzen. Damit das ambitioniertere Ziel von 1,5°C umgesetzt werden kann, müssen bis 2050 Netto-Null-Emissionen erreicht werden. Dies bedeutet, dass sämtliche Restemissionen aus Branchen, bei denen sich Emissionsreduzierungen schwierig gestalten, durch technologische oder natürliche Lösungen aus der Atmosphäre entfernt werden müssen.

Im Zuge des Übereinkommens von Paris wird überdies angestrebt, die Mittelzuflüsse an diesen Zielsetzungen auszurichten. Schätzungen der Internationalen Energieagentur zufolge sind jedes Jahr rund 2 Bio. USD vonnöten, um die Dekarbonisierungsziele im Rahmen des Übereinkommens von Paris zu erreichen. Dieser Finanzierungsbedarf hat erhebliche Anlagegelegenheiten zur Folge. Derzeit wird weltweit nur etwa die Hälfte dieses Betrags zur Verfügung gestellt, was überwiegend auf die unzureichende Regierungspolitik zurückzuführen ist.

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