Kann „grüne Diplomatie“ den kalten Krieg verhindern?

Der Alaska-Gipfel zeigt, wie frostig die Beziehungen zwischen den USA und China geworden sind. Eine Zusammenarbeit beim Klimawandel könnte die beste Chance für beide Seiten darstellen, ihr Verhältnis zu kitten.

Der neue US-Präsident Joe Biden war noch nicht mal richtig in sein Oval Office eingezogen, da befand er sich bereits an einem historisch-kritischen Scheideweg der strategischen Beziehung zwischen den USA und China.

Sollte er die falschen Entscheidungen treffen, könnte er in einen neuen kalten Krieg mit potenziell verheerenden Folgen schlittern. Macht er dagegen alles richtig, könnte er den Grundstein für ein neues Zeitalter gemeinsamen Wachstums und Wohlstands legen.

Biden weiß, welche Vorteile mit der nachhaltigen Strategie eines politischen und wirtschaftlichen Dialogs mit China verbunden sind – nach der konfliktorientierten, häufig unberechenbaren Gangart seines Amtsvorgängers Donald Trump.

So ordnete er im Februar nur einen Monat nach seinem Amtsantritt eine strategische Überprüfung an, um die US-Politik gegenüber China mit Blick auf Verteidigung, Technologie, Nachrichtendienst sowie Chinas Verbündete in Asien zu bewerten.

Diese Überprüfung fällt zufälligerweise mit dem 50. Jahrestag eines bedeutenden Durchbruchs zusammen, der die Beziehungen zwischen den USA und China nach 15 Jahren aus dem diplomatischen Stillstand herausgeführt hatte.

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