23. Juli 2021 580 Views

Keine Scheu vor Klimasündern: Auf die Auswahl kommt es an

In den letzten Monaten bekennen sich immer mehr Regierungen, Unternehmen und Investoren zur Netto-Null. Ganz offensichtlich stößt der Ruf nach einer raschen weltweiten Dekarbonisierung zunehmend auf Akzeptanz, denn die Erderwärmung soll im Vergleich zum vorindustriellen Zeitalter auf unter zwei Grad Celsius begrenzt werden. Vergangenen Monat erinnerte ein Bericht der Internationalen Energieagentur (IEA) zur Klimaneutralität („Net Zero by 2050“) an die gewaltige Dimension der Herausforderungen, die vor uns liegen. Dies gilt insbesondere für die wenigen Sektoren, die für den Großteil der Emissionen verantwortlich sind.

Wer in seinem Portfolio das Netto-Null-Ziel verfolgt, mag geneigt sein, sich aus emissionsintensiven Sektoren und Unternehmen zurückzuziehen und klimafreundlichere Alternativen zu suchen. Auf den ersten Blick scheint es eine gute Lösung, die „Portfolioemissionen“ zu reduzieren. Das eigentliche Ziel in der realen Welt wird damit aber häufig verfehlt. Zudem werden Bereiche mit hohem Investitionsbedarf so vom Kapital abgeschnitten. Stattdessen sollten sich zukunftsorientierte Anleger auf diejenigen Unternehmen konzentrieren, die ehrgeizige Dekarbonierungsziele verfolgen…

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