Schutz von Menschenrechten aus Anlagesicht

Die Covid-Pandemie hat den Fokus wieder auf die sozialen Aspekte von ESG-Anlagen verlagert. Wie können Anlageverwalter Menschenrechte in ihrem Ansatz berücksichtigen? Und welchen Nutzen hat dies?

Menschenrechte umfassen eine breite Palette an Belangen – vom Recht auf hochwertige Bildung, Gesundheit und Ernährung bis hin zum Recht auf Unversehrtheit, z.B. nicht gefoltert oder versklavt zu werden. Die Menschenrechte stellen einen Bereich dar, der von der Anlegergemeinschaft aus Researchsicht nur wenig beachtet wird, was größtenteils dem überwältigenden Umfang des Themas sowie der Schwierigkeit, Faktoren in Bezug auf Menschenrechte zu messen, geschuldet ist.

Die Covid-Krise hat Menschenrechte jedoch in den Vordergrund gerückt. Im Rahmen einer jüngst unter Unterzeichnern der Prinzipien für verantwortungsbewusstes Investieren (Principles of Responsible Investment, PRI) durchgeführten Umfrage gaben 64% der Befragten an, dass Covid-19 ihre Aufmerksamkeit auf soziale Belange gelenkt hat. Zu den Prioritäten der Umfrageteilnehmer mit Blick auf die Zukunft zählen Menschenrechte, psychische Gesundheit und Zugang zum Gesundheitswesen.1

Wir bei ASI sind der Ansicht, dass der Schutz von Menschenrechten nicht nur im Hinblick auf soziale Gerechtigkeit, sondern auch aus langfristiger Anlageperspektive von Belang ist. Unser Ansatz in Bezug auf Menschenrechte im Anlagebereich erklärt, wie wir diese Belange angehen. Dadurch wird auch unsere Bottom-up-Anlageanalyse verbessert.

Zum vollständigen Artikel

 

 

Zurück +++ Was passiert in China? +++
Nächste Die Zukunft der Öl- und Gasinvestments