Balanced Fonds im Niedrigzinsumfeld – stabile Renditen durch echte Diversifikation

Mischfonds sollen sicherer sein als risikoreiche Aktienfonds, jedoch deutlich mehr Rendite generieren als risikoarme Rentenfonds.

Balanced Mandate investieren in den meisten Fällen nach einer vorher definierten statischen Quote, bspw. 80% Staatsanleihen und 20% Aktien. Diese vermeintlich „einfach strukturierten Strategien“ haben Anleger größtenteils unbeschadet durch frühere Krisen gebracht.
Allerdings haben Anleihen durch die Zinsentwicklung der letzten Jahre ihr Diversifikationspotential verloren, zuletzt war eine positive Korrelation zwischen Aktien und Anleihen zu beobachten. Klassische Mischfonds haben während der Corona Krise erstmals 2-stellige Verluste verzeichnet:

Mögliche Lösungsansätze sind

zum einen dynamische Asset Allocation Modelle, die systematisch und regelgebunden zwischen der risikoreichen (Aktien) und risikoarmen (Anleihen) allokieren

oder Weiterentwicklungen des klassischen Multis-Assets. Hierbei wird die Philosophie der größten Investoren der Welt in einem sogenannten „Best in Class“ Ansatz miteinander verbunden. Es wird in eine Vielzahl unabhängiger lokaler traditioneller- und alternativer Risikoprämien investiert. Unter traditionellen Investments verstehen wir bspw. Staatsanleihen, Unternehmensanleihen oder Aktien, welche aus systematischem Risiko bestehen, während wir unter alternativen Investments bspw. Quality, Value oder Momentum verstehen, welche größtenteils spezifisches Risiko beinhalten. Ergänzt wird dieses Spektrum um „neuere“ Anlageklassen, welche vermehrt von institutionellen Investoren im Multi-Asset Kontext nachgefragt werden – hier prominent zu erwähnen wäre vor allem der Bereich der Kryptowährungen.

Durch circa 70 Risikoprämien wird ein Portfolio mit Zielvolatilität generiert, welches eine „echte Diversifikation“ liefert.

Wenn Sie mehr über den Einsatz dieser Art von Strategien bei HanseMerkur Trust erfahren möchten, sprechen Sie uns gerne an.

 

 

Zurück Die glorreichen Vier: Sonne, Wind, Gas und Wasserstoff
Nächste Fazit zur ersten Woche der COP26