Die globale Energiewende ist ein komplexes ESG-Thema

Der anhaltende Öl- und Gasbedarf in der Übergangsphase wirft komplexe Fragen nach dem Gleichgewicht zwischen ökologischen Erfordernissen und sozialen Belangen auf dem Weg zu einer CO2-neutralen Welt auf.

Der Energiesektor verursacht heute etwa drei Viertel der Treibhausgasemissionen. Es liegt auf der Hand, dass erneuerbare Energien weltweit die einzige wirksame langfristige Lösung zur Eindämmung der globalen Erwärmung darstellen. In der Zwischenzeit aber setzt der Anstieg der Energiepreise (Abbildung unten) Unternehmen und Verbraucher unter Druck.

Wenn sich die derzeitigen Trends fortsetzen, werden sich ähnliche Preisspitzen unserer Meinung nach wiederholen. Und wenn Politiker und Anleger den Übergang zu einer Welt der erneuerbaren Energien nicht strategisch planen, wird es schwer sein, das Endziel des Pariser Abkommens – CO2-Neutralität bis 2050 und Begrenzung des globalen Temperaturanstiegs auf 1,5 Grad Celsius – zu erreichen und eine Klimakatastrophe zu verhindern.

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