4. Mai 2021 853 Views

Geht der US-Immobilienboom weiter?

Der Markt für Einfamilienhäuser in den USA war seit dem Ende der globalen Finanzkrise solide, aber die Pandemie beschleunigte die jüngsten Trends. Da das begrenzte Wohnungsangebot auf eine verstärkte Nachfrage traf, stiegen die Immobilienpreise an. In vergangenen heißen Märkten haben steigende Zinsen die Erschwinglichkeit reduziert, was die Preisentwicklung verlangsamte oder sogar umkehrte. Könnte es dieses Mal anders sein?

Einfamilienhausangebot ist dünn …

Schon vor der Pandemie hatte sich das Angebot an Einfamilienhäusern nie von der globalen Finanzkrise erholt. Die Pandemie verschärfte die daraus resultierende Wohnungsknappheit. Potenzielle Verkäufer zögerten, was zu einem Rückgang der zum Kauf verfügbaren Häuser führte. Der Neubau von Häusern konnte die Angebotslücke nicht ausgleichen (Abbildung).

Die während der Pandemie erlassenen Nachlass- und Miethilfsprogramme reduzierten auch das verfügbare Wohnungsangebot, indem sie Zwangsversteigerungen verhinderten und diese Häuser vom Markt fernhielten. Und dieser Effekt dürfte anhalten: Da viele Hausbesitzer ihre Hypotheken im Rahmen dieser Programme entweder refinanziert oder auf den neuesten Stand gebracht haben, ist nicht zu erwarten, dass nach dem Ende der Programme eine Schwemme von Häusern auf den Markt kommen wird.

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