Nachhaltiges Investieren in der Lieferkette: Elektroautos

Steigende Akzeptanz von Elektroautos wirft Fragen zu ESG-Themen auf

Die Elektroautoindustrie wandelt sich rasch vom Nischenanbieter zum Massenproduzenten. Die Nachfrage nach Mineralien wächst schnell und die damit verbundenen ESG-Auswirkungen nehmen ebenfalls zu. Aber die ethischen Probleme machen nicht bei der Rohstoffindustrie halt. Bei der Herstellung von Autoteilen, der Fahrzeugmontage und der zugehörigen Energieinfrastruktur (wie etwa bei Stromversorgern und Anbietern von Ladestationen) muss sichergestellt werden, dass die Lieferkette verantwortungsvoll gesteuert und finanziert wird.

Gewinnung und Verarbeitung von Mineralien sind die wichtigsten Problemfelder …

Im gesamten Elektroauto-Ökosystem ist mit einem enormen Anstieg der Nachfrage nach sechs Mineralienarten zu rechnen: Kupfer und Aluminium (zum Beispiel für den Ausbau der Stromnetze und für die Verkabelung, Motoren und Batteriegehäuse von Elektroautos), Kobalt, Lithium und Nickel (Bestandteile von Elektroauto-Batterien) sowie Seltene Erden – eine Gruppe chemisch ähnlicher Metallelemente, die in Elektromotoren verwendet werden. Das birgt das Risiko, dass die ökologischen und sozialen Vorteile der Umstellung auf E-Fahrzeuge durch die Abfall- und Wasserverschmutzung und die hohen Emissionen, die sich aus dem verstärkten Abbau und der Verarbeitung von Mineralien ergeben, zunichtegemacht werden könnten.

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