Versteckte Gefahren: Klimarisiken in CMBS-Wertpapieren verstehen

CMBS (Commercial Mortgage-Backed Securities) haben ihren Ursprung in den USA und sind zu einem wichtigen Bestandteil des US-Anleihenmarktes geworden. Inzwischen werden sie aber auch weltweit immer beliebter. Durch die Einbeziehung von Umwelt-, Sozial- und Unternehmensführungsaspekten (ESG-Kriterien) in ihre routinemäßige Kreditanalyse können Anleger CMBS-Risiken besser einschätzen. Natürlich geht der Löwenanteil der Risiken von Naturkatastrophen aus, darunter auch von Unwettern, die durch den Klimawandel noch verschärft werden. Das ist nicht überraschend, aber die Anleger könnten von den begrenzten Möglichkeiten der Versicherung zur Verringerung dieser Risiken überrascht sein.

Versicherung ist nicht genug

Ob durch Erdbeben, Hurrikane, Tornados, Waldbrände, Überschwemmungen oder schwere Winterstürme verursacht, die Hauptgefahren für CMBS sind dauerhafte Sachschäden, die möglicherweise nicht von der Versicherung abgedeckt werden, und Betriebsunterbrechungen, die Mietzahlungen beeinträchtigen. Die Gesamtverluste können erheblich sein. Selbst wenn eine Immobilie versichert ist, übersteigen die Gesamtschäden bei Katastrophen fast immer die versicherten Schäden (Abbildung).

Die Versicherung ist nicht genug. Das liegt daran, dass der Wert der staatlichen US-Hochwasserversicherung für Gewerbeimmobilien im Vergleich zum Wert der Immobilie meist gering ist. Zusatzversicherungen sind teuer, sodass viele Schuldner sich selbst versichern. Außerdem waren die Stürme in letzter Zeit intensiver und häufiger als in der Vergangenheit, und selbst in Gebieten, die nicht in Überschwemmungsgebieten liegen, kam es zu schweren Überschwemmungsschäden.

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