Wie enttarnt man moderne Sklaverei in Anlageportfolios?

Weltweit sind schätzungsweise mehr als 40 Millionen Menschen Opfer von verschiedenen Formen der modernen Sklaverei, einschließlich Zwangsarbeit, Schuldknechtschaft und Menschenhandel. Allein mit Zwangsarbeit erwirtschaften die dahinterstehenden Kriminellen schätzungsweise 150 Milliarden US-Dollar pro Jahr.

Dieses soziale Übel ist derart verbreitet, dass Verbraucher unwissentlich mit moderner Sklaverei in Berührung kommen können und Anleger in ihren Portfolios unbeabsichtigt davon betroffen sein können. Da das Bewusstsein für die moderne Sklaverei weltweit wächst, arbeiten Regierungen, Unternehmen und andere daran, sie zu bekämpfen, und ergreifen Maßnahmen zur Verschärfung der Meldepflichten für Unternehmen.

Vielen Unternehmen fällt es jedoch immer noch schwer, das Risiko der modernen Sklaverei nicht nur in ihren Betrieben, sondern auch entlang ihrer globalen Lieferketten zu bewerten, obwohl viel auf dem Spiel steht und die Folgen dramatisch sind. Unternehmen müssen mehr als nur den potenziellen Schaden für ihr Ansehen und ihren Gewinn in Betracht ziehen, denn das Risiko der modernen Sklaverei ist nicht vergleichbar mit anderen Geschäftsrisiken: Es ist ein Risiko für Menschen.

Die Branche steht zwar noch am Anfang eines wahrscheinlich langen Weges, um die moderne Sklaverei zu erkennen und auszurotten, aber Anleger, Unternehmen und Fondsmanager können alle eine entscheidende Rolle spielen. Das beginnt mit einem genauen Blick in die Portfolios.

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