Kapitalmarktbrief Januar: Alte Bekannte

2019 werden uns die drei Bekannten – Geopolitik, Geldpolitik und globale Konjunktur – wiederbegegnen. Schon die ersten Handelstage erinnerten uns daran.

Geopolitik: Klarer Treiber für Unsicherheiten bleibt die Geopolitik. Der Brexit wird konkret, Italiens Haushalt bereitet weiter Sorgen, der Handelskonflikt geht in seine nächste Runde … Kursschwankungen an den Aktienmärkten sollten nicht ausbleiben.

Konjunktur: Konjunkturell bewegen wir uns in einer späten Phase des Konjunkturzyklus bei tendenziell steigenden Kerninflationsraten. Neben konjunkturellen Schwächeanzeichen sind auch regionale Divergenzen sichtbar. Die US-Wirtschaft bleibt globaler Konjunkturmotor mit Vollbeschäftigung und steigendem Lohndruck, während der Wachstumspfad Japans insgesamt flach verläuft und in der Eurozone der Aufschwung nachlässt.

Geldpolitik: Die US-Notenbank Federal Reserve (Fed) schreitet die Zinstreppe voraussichtlich weiter nach oben, allerdings vermutlich mehr als dies die Geldmärkte erwarten. Diese preisen für das neue Jahr mittlerweile so gut wie keine Zinsanhebung mehr ein. Bei der Europäischen Zentralbank (EZB) ist eine erste Zinsanhebung zu erwarten, ja zu erhoffen. Sie wäre ein gutes Zeichen dafür, dass die Euro-Zentralbank sich wohl genug fühlt, um den Weg heraus aus dem Krisenmodus weiter zu beschreiten. Die Bank of Japan (BoJ) dagegen dürfte die Füße still halten.

Es sieht also nach einer weiteren Phase mit unruhiger Börsenlage aus. Aktives Management bleibt unverändert gefragt. Gut nur, die Bewertungen an den Aktienmärkten haben sich durch die Kursverluste verbessert..

Erfahren Sie mehr in der aktuellen Ausgabe des Kapitalmarktbriefes.

 

 

 

 

 

 

 

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