Kapitalmarktbrief Oktober 2018

Das neue Alphabet des Investierens

Es war wie immer ein inhaltlich dichtes und forderndes Investment Forum, das wieder einmal alle Chef-Portfoliomanager (CIOs), Strategen und Analysten von rund um den Globus (dieses Mal in London) zusammengeführt hatte. Im Kern ging es nicht nur um Konjunktur, Märkte, Handelskonflikte – das sicher auch – sondern letztlich um das neue „Alphabet des Investierens“: Wie kann „Alpha“ generiert werden, wenn das „Beta“ (der griechische Buchstabe steht für das Zusammenspiel mit dem Ertrag des Marktes) an den Kapitalmärkten immer unzuverlässiger und volatiler zu werden scheint? Da erscheint manches unter einem neuen Blickwinkel.

  • Beispiel ESG. Die nach dem „Environmental – Social – Governance“ gesteuerten Auswahlkriterien, die in immer mehr Portfolien Einzug finden, können auch einen Beitrag gegen die Ungleichheit liefern. Etwa in dem das Verhältnis der Managemententlohnung im Verhältnis mit der Entlohnung der Belegschaft betrachtet wird, oder in dem geprüft wird, was Firmen für die Weiterbildung ihrer Mitarbeiter als Antwort auf ein disruptives Umfeld tun, oder auch indem die Kapitalbeteiligung gefördert wird – zwecks Vermögensaufbau, aber auch als Mitarbeitermotivation.
  • Beispiel BREXIT: Auch hier wird es Gewinner geben, zumindest relative. Britische Firmen z.B., die stark im Export sind und von ihrer Größe globale Bedeutung haben.
  • Beispiel Handelskonflikt: Hier ist die letzte Volte noch nicht geschlagen. Stimmungsschwankungen an den Märkten sollten auch zukünftig nicht ausbleiben. Im Gegenteil. Ein höheres Sigma (der griechische Buchstabe steht für Volatilität) schafft gute Möglichkeiten ein schwankendes Beta als aktiver Manager zu nutzen. Sei es bei der Selektion der Einzeltitel, sei es bei der Auswahl der Vermögensklassen, sei bei den Ländern und Regionen.

 

Erfahren Sie mehr in der aktuellen Ausgabe des Kapitalmarktbriefs.

 

 

 

 

 

 

 

 

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