Mehr Rendite mit Unternehmensanleihen in Fremdwährungen

Themendienst, 19. November 2021


Nachhaltig hohe Inflationsraten dürften auch die Renditen von Unternehmensanleihen steigen lassen. Die tiefen Coupons erstrangiger EUR-Unternehmensanleihen reichen aber kaum aus, um Kursverluste infolge des Zinsanstiegs zu vermeiden. Und nach Absicherung des Zinsrisikos dürfte lediglich ein kleiner positiver Ertrag möglich sein. Eine solide Alternative sind Unter-nehmensanleihen in Fremdwährungen, die selbst nach Währungssicherung relativ hohe Erträge ermöglichen.

Der drohende Zinsanstieg macht auch Investoren von Unternehmensanleihen Sorgen. Die derzeitige Rendite von 0,48% p.a., welche im Durchschnitt mit auf Euro lautenden Unternehmensanleihen der Bonität Investment Grade zu erzielen ist, führt aufgrund der Duration von über 5 Jahren bei unver-änderten Risikoprämien bereits bei einem geringfügigen Zinsanstieg von 0,1%-Punkt zu einem ne-gativen jährlichen Ertrag. Angesichts der aktuellen Inflationszahlen, die auch mittelfristig hoch blei-ben dürften, muss sogar mit einem höheren Anstieg der Zinsen gerechnet werden. Folglich sind bei EUR-Unternehmensanleihen der Bonität Investment Grade deutliche Kursverluste zu erwarten. Da die Fundamentaldaten der Unternehmen jedoch sehr solide sind, wie die jüngste Berichtssaison un-terstrichen hat, und die Liquidität der Unternehmen auf Rekordniveaus steht, bleiben die Risi-koprämien dennoch interessant. Entsprechend können institutionelle Investoren mit einer verkürz-ten Duration über ein Absicherungsinstrument, zum Beispiel Zinsfutures, das Risiko steigender Zin-sen reduzieren und damit zumindest einen leicht positiven Ertrag erzielen…

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