Stellt die Pandemie eine Gefahr für die Zukunft der amerikanischen Großstädte dar?

Man könnte meinen, dass es für die wirtschaftliche Lage der USA nicht von Bedeutung ist, wo ein US-Bürger sich morgens seinen Kaffee kauft. Tatsächlich aber könnte dies in den kommenden Jahren erheblich an Bedeutung gewinnen.

„Da ich in den letzten anderthalb Jahren mobil gearbeitet habe, hole ich mir meinen Kaffee jetzt in der Nähe meines Wohnortes, und nicht mehr wie früher in einem Café in der Innenstadt“, erklärt Jared Franz, Ökonom bei der Capital Group. „In meinem Fall mag das keine große Rolle spielen, aber wenn ein Viertel der Erwerbstätigen in den USA dies ein oder zwei Mal die Woche so handhabt, hat das erhebliche Auswirkungen auf die Wirtschaft, die Finanzmärkte und die Zukunft der Großstädte.“

Auch wenn die Daten nur einen kurzen Zeitraum abdecken und ein endgültiges Ergebnis noch aussteht, gibt es bereits erste Anzeichen für einen starken Trend zur Entstädterung in den Vereinigten Staaten und anderen großen Industrienationen. Seit dem Beginn der COVID-19-Pandemie hat sich die Abwanderung aus einigen Großstädten beschleunigt, während die Immobilienpreise in den Vorstädten in die Höhe geschossen sind. Außerdem zeigen landesweite Umfragen unter den Erwerbstätigen in den USA, dass die überwältigende Mehrheit der Arbeitnehmer, die bereits von zu Hause aus arbeiten, dies auch künftig an einem oder mehreren Tagen in der Woche so handhaben möchten.

Zum vollständigen Artikel

 

 

Zurück Der lange Weg zurück: Unsere Einschätzung zum Tapering der Federal Reserve und der US-Inflation
Nächste Der Film zum neuen Fonds: ÖKORENTA Infrastruktur 13E