13. Juli 2021 335 Views

Vier Gründe, warum die US-Schulden nicht außer Kontrolle geraten dürften

Im Überblick

  • Durch die COVID-19-Pandemie sind die Staatsschulden weltweit schneller gestiegen, nicht nur in den USA.
  • Solange die nominalen Finanzierungszinsen niedriger sind als das nominale Wachstum der Gesamtwirtschaft, kann eine Aufwärtsspirale vermieden werden. In den USA ist dies zurzeit der Fall.
  • Nach traditionellen Analysen sind die Schulden so lange tragfähig, wie die Finanzierungskosten niedriger sind als das Wirtschaftswachstum, aber das gilt nicht immer.
  • Kürzlich ist die Fed zu einem flexiblen durchschnittlichen Inflationsziel übergegangen und will weiterhin unvermindert Wertpapiere kaufen. Dadurch dürften das BIP stärker steigen und die Zinsen niedrig bleiben – eine Dynamik, die die Staatsschulden tragfähiger macht.

Ist der Anstieg der US-Schulden vertretbar, oder wird er außer Kontrolle geraten?

Diese Frage stellen sich viele. Die US-Staatsschulden steigen stark, und die derzeitigen Aussagen von Geld- und Fiskalpolitik legen nahe, dass das so bleibt. Vor Kurzem wurde ein Pandemie-Hilfspaket in Höhe von 1,9 Billionen US-Dollar verabschiedet. Auch deshalb ist das Haushaltsdefizit auf 18,6% des Bruttoinlandsprodukts (im gleitenden 12-Monats-Durchschnitt) gestiegen, den höchsten Stand seit 1945. Zweifellos werden dadurch die US-Staatsschulden über das Niveau im Zweiten Weltkrieg steigen. Damals lagen sie in der Spitze bei 106% des BIP.

Die Pandemie und ihre Folgen sind ein Schwarzer Schwan, aber ob und wann diese Schulden zum Problem werden, hängt von vielen Faktoren ab. Aus unserer Sicht werden die Staatsschulden in absehbarer Zeit beherrschbar bleiben, und zwar aus vier Gründen …

 

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