Carmignac’s Note | Finanzmärkte im Spannungsfeld zwischen übermäßigem Vertrauen und Misstrauen

Auf der einen Seite zeigen sich die Anleger nachsichtig gegenüber den Zentralbanken und deren möglichen Entscheidungen angesichts eines komplexen Umfelds; auf der anderen Seite sind sie übertrieben besorgt in Bezug auf China. Dieser Ansicht ist zumindest Gergely Majoros, Mitglied des Investment Committee von Carmignac.

Wie ist die aktuelle Lage an den Finanzmärkten?

Gergely Majoros: Während der Sommer zu Ende geht, hält die positive Entwicklung der Aktienmärkte an. Allerdings gibt es zwei Angelegenheiten, denen man besondere Aufmerksamkeit widmen sollte. Die erste ist die jüngste Verschärfung der Regulierungen in China. Die zweite, ebenso wichtig für die Börsen weltweit, betrifft die künftige Zinsentwicklung.

Zurzeit scheint es mit Blick auf China viele Befürchtungen zu geben. Was ist aus Ihrer Sicht der Grund dafür?

G.M. : Die chinesischen Behörden haben eine Verschärfung der Regulierung bestimmter Bereiche der sogenannten New Economy beschlossen. Darunter fallen Konsumgüter, technologische Innovationen, das Gesundheitswesen und auch die „grüne Revolution“. Die jüngsten Schritte waren deutlich restriktiver als die beiden Male zuvor, in den Jahren 2015 und 2018, weil sie darauf abzielen, das Ausufern bestimmter Aspekte (marktbeherrschende Stellungen, Ungleichheit, unsichere Lebensverhältnisse) auf Dauer zu korrigieren.

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