Drei Fragen an Joseph Mouawad zum Thema Schwellenländeranleihen

Bewegen sich die Zinsen in den Industrieländern über einen längeren Zeitraum auf sehr niedrigem Niveau oder gar in negativem Terrain, können Schwellenländeranleihen bei der Anleihenallokation eine wichtige Rolle spielen.

Lesen Sie dazu die Einschätzungen von Joseph Mouawad, Fondsmanager bei Carmignac:

1. Warum sollte man jetzt in Schwellenländeranleihen investieren?

Für mich gibt es drei wichtige Gründe, die aktuell für Schwellenländeranleihen sprechen:
Erstens: Sie bieten die Möglichkeit, der Finanzrepression zu entgehen Da die Renditen in den Industrieländern im niedrigen bzw. größtenteils im negativen Bereich liegen (inflationsbereinigt so schwach wie seit dem Zweiten Weltkrieg nicht mehr), bieten lediglich die Schwellenländer auch auf realer Basis noch positive Renditen.
Zweitens: Das Markt-Timing stimmt Unser zentrales Szenario für die Schwellenländer sind konstruktive Wachstumsaussichten mit einer anhaltenden Erholung nach der Pandemie und einer expansiven Politik. Die schrittweise Normalisierung der Geldpolitik durch die Federal Reserve dürfte diese konstruktiven Wachstumsaussichten nicht beeinträchtigen. Darüber hinaus ist ein inflationäres Umfeld für Schwellenländer tendenziell günstig, da die dort reichlich vorhandenen Rohstoffe und Industriegüter einen Inflationsschutz bieten.
Zu guter Letzt bietet sich in diesem großen Anlageuniversum mit hoher Liquidität eine wahre Fülle von Anlagechancen. So machen Schwellenländeranleihen beispielsweise mehr als 30% des globalen Anleihenuniversums aus, wobei China der zweitgrößte Anleihenmarkt ist1.

Zum vollständigen Artikel

 

 

Zurück PETERSBERGER TREFFEN 2021
Nächste Greiffbar - Schon-Haltung oder Hertz-Schrittmacher?