Grüner Wasserstoff zeigt sein wahres Gesicht

Grüner Wasserstoff als saubere Alternative zu traditionellen fossilen Brennstoffen steht nach wie vor stark im Fokus, wobei die Entwicklungen im vergangenen Jahr dessen weit verbreitete Anwendung zusätzlich begünstigt haben. Woher kommt also die ganze Begeisterung, ist Wasserstoff der Nachhaltigkeits-Disruptor? Und warum wurden gerade in letzter Zeit so bemerkenswerte Fortschritte erzielt?

Was und wie?

Wasserstoff ist das im Universum am häufigsten vorkommende Molekül und findet sich vor allem in Wasser- und Kohlenwasserstoffverbindungen. Seine Eigenschaften sind schon lange kein Geheimnis mehr, und er wird seit über 100 Jahren als Industriechemikalie genutzt. Obwohl das Konzept von Wasserstoff als Energiequelle alles andere als neu ist, war ein Einsatz in großem Maßstab – bislang – nicht möglich.

Wasserstoff ist zwar ein farbloses Gas, es wird jedoch nach Farben kategorisiert, von denen jede ein anderes Herstellungsverfahren repräsentiert. Grauer Wasserstoff wird mittels fossiler Brennstoffe hergestellt. Bei der Produktion wird somit CO2 freigesetzt. Blauer Wasserstoff ist grauer Wasserstoff, bei dessen Herstellung Kohlenstoff abgeschieden und gespeichert wird, sodass ein Großteil der CO2-Emissionen, die dabei anfallen, kompensiert wird. Grüner Wasserstoff wird indes durch die Elektrolyse von Wasser hergestellt, bei der letzteres in Wasserstoff und Sauerstoff aufgespalten wird. Sofern bei diesem Prozess erneuerbare Energien zum Einsatz kommen, handelt es sich hierbei um eine emissionsfreie Energiequelle…

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