Auch am Rohölmarkt kehren bald wieder normale Verhältnisse ein; kurzfristige Verwerfungen für langfristige Investoren irrelevant

Seit Wochen geschieht am Erdölmarkt Historisches: Ein nie gesehener globalökonomischer Einbruch wegen der Corona-Lockdowns sorgt für einen Nachfrageschock und ruft zugleich Rezessionsängste hervor. Der Preiskrieg zwischen den OPEC+-Mitgliedern sowie mit den relativ jungen unkonventionellen US-Produzenten sorgt simultan für einen massiven Angebotsüberschuss. Als Resultat notierten am 20. April kurzfristige WTI-Terminkontrakte negativ (< -37 USD für den WTI Mai-Kontrakt) – zum ersten (aber möglicherweise nicht zum letzten) Mal überhaupt.

Die Frage, die sich jetzt stellt, lautet: Welche Implikationen haben diese Ereignisse für aktive, langfristige Anleger? Die simple Antwort: Zunächst einmal wenig. Auch kam der Preisverfall nicht überraschend. Das Ausmaß war und bleibt zwar erstaunlich, aber viele Investoren vom Fach waren richtig aufgestellt.

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