Ausblick 2018

Bullenmarkt noch nicht am Ende: ideales Makro-Umfeld, zunehmende Verzerrungen, Marktsentiment gibt den Takt vor…Korrekturen werden wahrscheinlicher

Rückblick – die Ausgangslage

  • Nahezu ideales Makroumfeld für alle Vermögensklassen: synchrones, globales Wachstum, niedrige Zinsen, niedrige Inflation, expansive Geldpolitik, expansiver Kreditzyklus etc. Damit weitere Reflationierung sowie Ausweitung von Übertreibungen und Ungleichgewichten. Dieses Umfeld kann nicht ewig anhalten.
  • Bewegungen der letzten Jahre noch einmal akzentuiert: Fehlallokationen und Ungleichgewichte weiter aufgebaut. Dabei werden ETF-Flüsse immer wichtiger.
  • V.a. der Leitmarkt USA vom Sentiment und Marktmomentum getrieben (nicht unbedingt von Fundamentaldaten)

Ausblick

  • Je weiter man ein Gummiband dehnt, desto größer ist der Widerstand. Dies trifft für die Finanzmärkte jedoch nicht zu. Die Markpsychologie lässt die Dehnung des Bandes mitunter immer einfacher erscheinen, je mehr dieses bereits gespannt ist: Die Hausse nährt die Hausse.
  • Rezessionswahrscheinlichkeit bleibt für die nächsten 18 Monate gering, aber Grenzveränderungen der Wachstumsraten steigen wohl nicht mehr so stark an. Überhitzung möglich
  • Maßnahmen zur Eindämmung in China, könnte das globale Wachstum beeinträchtigen.
  • Viel ist bereits in den Kursen enthalten („priced for perfection“)
  • Einige Märkte befinden sich im Blasenterritorium: „The Bubble of Everything“
  • Insgesamt agieren Notenbanken weltweit nach wie vor expansiv. Sie werden außerdem die Inflation eher über ihre Ziele hinausschießen lassen.
  • Kurzfristig: überkaufte Märkte. Eine technische Konsolidierungskorrektur (3-5%) wird wahrscheinlicher. Höhere Indexstände gegen Ende Q1 aber realistisch (technische Anschlusskäufe / positiver Trend Unternehmensgewinne). Später im Jahr ggf. stärkere Korrektur (> -10%).

CONREN Marktkommentar Winter 2018

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