CONREN Newsletter | April 2018
10. April 2018 1182 Views

CONREN Newsletter | April 2018

Das bisherige Jahr 2018 war für Börsen, Wirtschaft und Politik sehr spannend. Trouble in Paradise: nach historisch ruhigen Börsen und einer fast schon euphorischen Stimmung und neuen Hochs im Januar (vor allem in den USA und für Big US-Tech), haben wir im Februar und März recht heftige Korrekturen erlebt.

Wie geht es weiter?

  • Sind es wiederum rein technische Korrekturen, die man zum Zukauf nutzen sollte?
  • Sind es Vorboten oder gar der Beginn eines Bärenmarktes (Kursverluste von über 20%)?
  • Sind volatilitätsgetriebene Strategien, die die Korrekturen in diesem Jahr erheblich akzentuiert haben, nach wie vor eine Gefahr für Märkte und Investoren?
  • Zeigen die jüngst schwächeren Wachstums- und Inflationszahlen, dass die Inflationsangst – Auslöser der Februar-Korrektur – übertrieben waren? Ist Inflation nach wie vor tot?
  • Kommt es zum Trump‘schen Handelskrieg? Wer würde gewinnen? Was wäre die Auswirkung für die Märkte?
  • Wie lange können US-Aktien noch so viel höher bewertet bleiben als der Rest der Welt? …das Kursgewinnverhältnis des S&P 500 liegt bei 17 für erwartete 2018-Gewinne (Aktuelles bei 21,5!!) vs 14 in Japan und Europa.

Auf diese und weitere Fragen wird Patrick Picenoni (Altrafin, CONREN Fondsmanager) in der CONREN Webkonferenz „Markteinschätzungen Frühjahr 2018“ am morgigen Dienstag, den 10.4, um 10 Uhr (bis ca. 10.30 Uhr) eingehen.

Wir würden uns sehr freuen, Sie hierzu begrüßen zu dürfen. Sie können sich hier anmelden.

Unsere aktuellen Markteinschätzungen finden Sie zudem im CONREN Q1-Report

Als kurzen Vorgeschmack finden Sie im Folgenden zwei Graphiken zum Thema Inflationserwartung:

Ein etwas schwächeres Wachstum im 1. Quartal (und damit auch weniger Inflationsdruck) entspricht den Erfahrungen der letzten Jahre und war so erwartet worden: der folgende Chart zeigt das annualisiertes Wirtschaftswachstum in den USA pro Quartal seit 2000.

 

 

 

 

 

Quelle: ECR Research, CONREN Research, Thomson Reuters

 

In den USA herrscht nahezu Vollbeschäftigung. Auch in den meisten anderen G7 Ländern ist die Arbeitslosigkeit auf einem 10-Jahrestief (Ausnahme Italien und Frankreich): der folgende Chart zeigt die Arbeitslosigkeit in den G7 Ländern – die Kästen zeigen die Spanne in den letzten 10 Jahren, die blauen Striche den Durchschnitt und die roten Striche das aktuelle Niveau.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Quelle: ECR Research, CONREN Research, Thomson Reuters

 

Vielen Dank für Ihre Ideen, Fragen und Anmerkungen. Wir freuen uns über Ihre Email.

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