Credit Suisse Thematic Insights: Die Folgen von WannaCry
12. Juli 2017 210 Views

Credit Suisse Thematic Insights: Die Folgen von WannaCry

Am Freitag, dem 12. Mai 2017, erschütterte eine Cyberattacke gewaltigen Ausmaßes Krankenhäuser, Unternehmen und Regierungsbehörden und sorgte für Chaos in über 150 Ländern. Es wird angenommen, dass diese Cyberattacke mit einer schädlichen Software namens WannaCry – einer von der National Security Agency (NSA) gestohlenen Ransomware-Variante – durchgeführt wurde.

Laut Reuters erfolgte der Angriff auf diese Einrichtungen durch das Einfrieren von mehr als 200.000 Computern und die Forderung eines Lösegeldes zwischen USD 300 und USD 400, um den Zugriff wiederherzustellen. Wie Abbildung 1 zeigt, gehörten zu den betroffenen Organisationen unter anderem Großbritanniens National Health Service (mehr als ein Drittel der Krankenhäuser und Kliniken waren hier handlungsunfähig; die Krankenhäuser und Ärzte hatten keinen Zugriff mehr auf Patientendaten, was zur Annullierung von Operations- und Arztterminen führte), die Deutsche Bahn, der französische Autohersteller Renault, der US-amerikanische Logistikkonzern FedEx, der spanische Telekommunikationsbetreiber Telefónica sowie das im chinesischen Staatsbesitz befindliche Unternehmen China National Petroleum Corp 1.

1 Quelle: Reuters (2017): European, Asian companies short on cyber insurance before ransomware attack, 15.5.2017, URL: http://www.reuters.com/article/us-cyber-attack-insurance-idUSKCN18B00H, 10.6.2017.

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Patrick KolbPatrick Kolb arbeitet seit Juni 2005 als Portfolio Manager bei der Credit Suisse im Bereich Global Equities. Nachdem er 2001 an der Universität Zürich das Studium der Wirtschaftswissenschaften mit Schwerpunkt Finance abgeschlossen hatte, arbeitete er als Doktorand und Assistent am Swiss Banking Institute der Universität Zürich. 2005 hat er sein Doktorandenstudium abgeschlossen.

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