DNB High Yield – Fondsupdate August 2019

Marktumfeld

Der Juli war relativ ruhig. Anfang und Mitte Juli waren die Märkte von moderaten, aber ordentlichen Fundamentaldaten in den USA und einem uneinheitlicheren Bild in Europa betroffen. Die Lockerung der Geldpolitik war weiterhin ein Thema. Gegen Ende des Monats verschlechterte sich die Stimmung aufgrund der Eskalation des Handelskriegs zwischen den USA und China.

Fondsperformance

Der Fonds erzielte im Juli eine Rendite von rund 0,77 %. Positive Erträge wurden durch einige Bonds sowie durch die auflaufenden Zinserträge erzielt. Wir haben im Juli an zwei Neuemissionen teilgenommen und betrachten den Primärmarkt als selektiv mit einem guten Angebot an Neuemittenten. Der Fonds ist gut diversifiziert und ein potentielles negatives Kreditereignis wird sich nur mäßig auf die Fondsrendite auswirken.

Ausblick für den Fonds

Mit einer Rendite von rund 7 % und einem gut diversifizierten Portfolio sehen wir die Risiko-Rendite weiterhin als gut an. Die Investorenbasis im nordischen High Yield-Markt ist in letzter Zeit gewachsen, die Liquiditätslage scheint solide zu sein und eine Reihe neuer Emittenten aus verschiedenen Sektoren sind auf den Markt gekommen.

Nordische Volkswirtschaften

Die norwegische Volkswirtschaft ist in guter Verfassung, die Aussichten sind solide und die Wirtschaftsdaten stimmen in etwa mit den Prognosen der Norges Bank für den Sommer überein. Die registrierte Arbeitslosigkeit war jedoch etwas höher als erwartet und der Abwärtstrend der Arbeitslosenzahlen könnte zum Stillstand kommen. Dies reicht wahrscheinlich nicht aus, um einen wesentlichen Einfluss auf die Geldpolitik der Norges Bank zu haben.

Die Riksbank hielt den Reposatz und den Zinspfad im Juli unverändert. Das BIP im zweiten Quartal fiel schwächer aus als erwartet, allerdings war die Abweichung von der Prognose der Riksbank nicht sehr groß und die schwedische Wirtschaft ist nach wie vor trotz allem stark. Ein geringeres Wachstum, eine geringere Inlandsnachfrage sowie eine mögliche weitere geldpolitische Lockerung durch andere Zentralbanken dürften die Riksbank jedoch noch eine Weile auf ihrem bisher eingeschlagenen Weg halten.

Ölpreis und Wechselkurse

Der Ölpreis verlor leicht im Juli. Während des Monats stiegen die Preise allerdings aufgrund von Lagerdaten, der Schließung der Golf-von-Mexiko-Plattformen und zunehmenden Spannungen im Persischen Golf.

Sowohl die Norwegische als auch die Schwedische Krone gaben im Juli handelsgewichtet etwas nach. Die SEK hat die schwächer als erwarteten BIP-Zahlen des zweiten Quartals getroffen, und die NOK ist weiterhin anfällig für externe Faktoren wie Ölpreis, Handelskrieg und eine allgemein sinkende Risikobereitschaft.

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