DNB High Yield – Fondsupdate Dezember 2018

DNB High Yield – Fondsupdate Dezember 2018

In einem schwierigen Marktumfeld erzielte der Fonds eine Rendite von 2,51 % (NOK) und 4,36 % (EUR) in der Anteilklasse Inst. A NOK. Die EUR-abgesicherte Anteilsklasse ist im Jahresvergleich um 1,36 % gestiegen.

Marktumfeld
Die Finanzmärkte verzeichnen seit Anfang Oktober aufgrund des Handelskrieges, steigender US-Zinsen, fallender Ölpreise und dem Brexit eine erhöhte Volatilität. Dieser Mix hat Anleihen negativ beeinflusst, insbesondere internationale und europäische Anleihen. Europäische Hochzinsanleihen erscheinen aus historischer Sicht attraktiv bewertet. Die Neuemissionen in skandinavischen Währungen waren stabiler und die meisten nordischen High Yield-Fonds weisen seit Jahresbeginn faire Renditen auf.

Fondsperformance
Der Fonds verlor im November rund 115 Basispunkte, hauptsächlich aufgrund unserer internationalen Allokation auch in Bezug auf Öl. Unsere Öl- und Offshore-Allokation beträgt ungefähr 15 %, was zu aktuellen Bewertungsniveaus als komfortabel und interessant angesehen wird. Im November gab es keine Ausfälle im Portfolio.

Ausblick für den Fonds
Mit einer Rendite von rund 6 % sehen wir das Risiko-Rendite-Verhältnis weiterhin als gut an. Kürzere Perioden mit negativen Erträgen können nicht ausgeschlossen werden, aber wir sind mittelfristig optimistisch.

Nordische Volkswirtschaften
Die jüngsten Signale der norwegischen Wirtschaft sind ein wenig uneinheitlich, aber insgesamt deuten sie auf ein anhaltendes Wachstum hin, welches etwas über dem Trend liegt. Der Konsum von privaten Gütern war in letzter Zeit etwas schwach, während der Konsum von Dienstleistungen gut bleibt. Die Arbeitslosigkeit hat sich auf niedrigem Niveau (2,3 %) stabilisiert, und der Arbeitsmarkt ist im Allgemeinen recht stark und die Beschäftigung ist gesund. Die Ölinvestitionen werden sich 2019 positiv auf das BIP-Wachstum auswirken, da Prognosen der Ölunternehmen auf ein Wachstum der Ölinvestitionen von über 10 % hindeuten. Wir gehen immer noch davon aus, dass die norwegische Zentralbank den Zinssatz im März nächsten Jahres um 0,25 % anheben wird. Dieser Zinsschritt ist vollständig im Markt eingepreist.

Schwedische Politiker konnten sich nach den Wahlen im September immer noch nicht auf eine neue Regierung einigen, und die Wahrscheinlichkeit einer Neuwahl steigt. Die schwedische Wirtschaft ist seit einigen Jahren deutlich über dem Trend gewachsen. Obwohl die Prognosen für 2019 verhalten sind, ist die schwedische Wirtschaft nun für eine erste Zinserhöhung bereit, wahrscheinlich im Februar.

Ölpreis und Wechselkurse
Der Ölpreis fiel im November von 75 auf 59 USD/Barrel. Es scheint mehrere Gründe für den Rückgang zu geben. Russland und Saudi-Arabien erhöhten die Produktion, um den Rückgang durch das verringerte iranische Angebot aufgrund von US-Sanktionen auszugleichen. Darüber hinaus hat der Mord an Khashoggi Spannungen in den Beziehungen zwischen den USA und Saudi-Arabien verursacht, die es kurzfristig insbesondere für Saudi-Arabien schwieriger machen, das Angebot auszuweiten. Wir glauben immer noch, dass die OPEC die Produktion etwas reduzieren wird, und wir betonen, dass  ein Ölpreis im Bereich von 60-80 USD/Barrel notwendig ist, um Angebot und Nachfrage im Zeitablauf auszugleichen.

Die Norwegische Krone schwächte sich im November im Handelsgeschäft und auch gegenüber dem Euro und dem US Dollar ab. Der Rückgang des Ölpreises ist wahrscheinlich die Hauptursache für diesen Rückgang. Die Schwedische Krone notierte im November stärker, möglicherweise weil wir uns einer ersten Zinserhöhung in Schweden nähern.

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