DNB High Yield – Fondsupdate Januar 2019

Der Fonds verlor im Dezember 83 Basispunkte und wir beendeten das Jahr 2018 mit einer Gesamtperformance von 1,95 % in NOK und 1,31 % in EUR. Anleger, die in der Euro-abgesicherten Anteilsklasse (LU1303786096) investiert sind, blicken in ihren Jahresenddepotauszügen auf eine positive Rendite von 0,71 %. Die Märkte waren im letzten Quartal 2018 sehr volatil, aber im Vergleich zu den internationalen Spread-Bewegungen war der nordische Markt sehr ruhig. Insbesondere die EUR-HY-Spreads bewegten sich stark. Während des gesamten Jahres verzeichneten wir eine Ausweitung um 209 Basispunkte gegenüber 120 in den USA und 40 Basispunkte im nordischen High Yield-Markt.

Nordische Volkswirtschaften
Wie bereits erwartet, hat die Norges Bank den Leitzins der Zentralbank auf ihrer Sitzung im Dezember nicht verändert. Gleichzeitig deuteten sie bei der Sitzung im März sehr stark auf eine Zinserhöhung hin. Dies war ebenfalls erwartungsgemäß und führte nicht zu Marktbewegungen. Die Aussichten für die norwegische Wirtschaft haben sich im Dezember nicht wesentlich geändert. Die BIP-Wachstumsprognosen deuten für 2019 immer noch auf ein Wachstum, das etwas über dem Potenzial liegt, d. h. Ölinvestitionen werden mit einem Wachstum von 10 – 12 % im Jahresvergleich positiv beitragen. Gleichzeitig werden gesunde Beschäftigung und Reallohnwachstum zu einem ordentlichen Wachstum des privaten Konsums beitragen. Natürlich hat die Unsicherheit mit einem trüben globalen Wachstum zugenommen, aber die norwegische Wirtschaft ist gut positioniert, um einen potenziellen globalen Abschwung zu überstehen, nicht zuletzt wegen der sehr starken öffentlichen Finanzen.

Die schwedische Wirtschaft weist ebenfalls eine anhaltend starke Entwicklung auf, obwohl das BIP-Wachstum gegenüber dem sehr hohen Niveau der vergangenen Jahre etwas nachgelassen hat. Wir erwarten, dass sich das Wachstum im Jahr 2019 weiter abschwächen wird, auch wenn das Wachstum noch nahe am Trendwachstum liegt. Die schwedische Zentralbank erhöhte den Leitzins im Dezember um 0,25 % (von – 0,5 % auf – 0,25 %). Die Entscheidung beruhte auf der Ansicht, dass sich die Inflation in Schweden um 2 % stabilisiert hat und dass die Notwendigkeit einer sehr expansiven Geldpolitik etwas reduziert ist. Auf derselben Sitzung senkte die schwedische Zentralbank jedoch auch ihren prognostizierten Zinspfad.

Ölpreis und Wechselkurse
Der Ölpreis fiel von 59 auf 52 USD/Barrel im Dezember. Der Hauptgrund für den Rückgang des Ölpreises war ein höheres Angebot als erwartet, insbesondere von US-Schieferöl. Darüber hinaus führten die Iran-Sanktionen der US-Regierung dazu, dass ein zusätzliches Angebot aus Russland und Saudi-Arabien auf den Markt kam. Um diesen Effekten entgegenzuwirken, beschloss die OPEC auf ihrer Sitzung im Dezember, die Produktion um 1,2 Millionen Barrel pro Tag zu senken. Gegen Ende des Monats hatten die globalen Wachstumssorgen die Oberhand gewonnen und den Ölpreis nach einem Aufwärtstrend nach dem OPEC-Treffen wieder gesenkt. Die derzeitigen Ölpreise der Sorte WTI liegen deutlich unter 50 USD/Barrel. Dies wird die Rentabilität der US-Schieferölindustrie in Frage stellen und zu einem geringeren Angebotswachstum führen. Wir rechnen daher weiterhin mit einem Anstieg der Ölpreise im Laufe des Jahres. Das Hauptrisiko für dieses Szenario ist ein stärkerer Abschwung der Weltwirtschaft.

Die Norwegische Krone wertete im Handel ab, während sich die Schwedische Währung im Dezember leicht erhöhte. Sowohl der Rückgang des Ölpreises als auch eine leicht schwache norwegische Zentralbank und normale saisonale Muster trugen zur schwächeren norwegischen Währung bei. Wir erwarten, dass sich die norwegische Krone im ersten Halbjahr 2019 stärken wird.

 Ausblick für den Fonds
Wir betrachten das Risiko-Ertrags-Verhältnis weiterhin als gut. Bei Anleihen mit hoher Rendite ist jedoch ein gewisser Anlagehorizont wichtig. Die Volatilität der Anlageklassen wird von anderen risikobehafteten Vermögenswerten beeinflusst, das Risiko ist jedoch im Vergleich zum Aktienmarkt geringer.

 

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