DNB High Yield – Fondsupdate März 2019

Marktumfeld
Die Entwicklung nordischer High Yields verlief auch im Februar gut. Der Optimismus und die positiven Signale in den Handelsgesprächen zwischen den USA und China sowie die gestiegenen Ölpreise trugen positiv dazu bei. Auf dem nordischen Markt nahm die Aktivität zu, sowohl im Sekundärmarkt als auch im Primärmarkt.

Fondsperformance
Der Fonds erzielte im Februar eine Rendite von rund 1 %. Unser Engagement in Europa leistete einen wichtigen positiven Beitrag, zusätzlich zu einer allgemeinen positiven Tendenz auf den Hochzinsmärkten.

Ausblick
Mit einer Rendite (YTM) von über 7 % und einem gut diversifizierten Portfolio betrachten wir das Risiko-Ertrags-Verhältnis nach wie vor als gut. Im Allgemeinen wird ein gewisser Anlagehorizont empfohlen, da Anleihen mit hoher Rendite stärker schwanken als traditionelle festverzinsliche Anlagen und Perioden mit Volatilität nicht ausgeschlossen werden können.

Nordische Volkswirtschaften
Die unten beschriebene Wachstumsentwicklung für die nordischen Volkswirtschaften entspricht relativ gut unseren eigenen Erwartungen. Dies ist in der Tat eine durchaus positive Entwicklung, da das Wachstum nahe am Trendwachstum bleibt, eine Überhitzung verhindert und die Notwendigkeit von Zinserhöhungen in Grenzen gehalten wird.

Sowohl Norwegen als auch Schweden (die beiden wichtigsten HY-Märkte) weisen relativ niedrige Arbeitslosenquoten auf und beide weisen seit geraumer Zeit ein Wachstum über dem Trend (insbesondere Schweden) aus, so dass eine gewisse Abkühlung aus Marktsicht nicht nachteilig wäre. In den beiden Volkswirtschaften spielen unterschiedliche Faktoren eine Rolle.
In Norwegen wird erwartet, dass die Ölinvestitionen 2019 mit einem geschätzten Wachstum von etwa 14 % im Jahresvergleich als positiver Wachstumstreiber zurückkehren werden. Auf der negativen Seite erwarten wir einen geringeren Beitrag von den Staatsausgaben (nahezu null Effekt) und von den Immobilieninvestitionen.
In Schweden gehen wir davon aus, dass die Investitionenen und der private Verbrauch nach sich abschwächen werden.

Ölpreis und Wechselkurse
Der Ölpreis stieg von 61 USD auf 66 USD pro Barrel im Februar. Wir erwarten weiterhin einen Ölpreis zwischen 60 USD und 80 USD pro Barrel.
Die Norwegische Krone wurde leicht stärker während die Schwedische Krone etwas schwächer wurde. Für die Norwegische Währung dürfte sich der Anstieg des Ölpreises positiv ausgewirkt haben. Die Abschwächung der schwedischen Währung dürfte zumindest teilweise eine Folge der relativ zurückhaltenden Erklärungen der schwedischen Zentralbank im Dezember sein.

Zurück BÖRSENBLATT Nr. 134 | Vom Nutzen der Theorie für die Spekulative Praxis
Nächste ESG Studie