BÖRSENBLATT NR. 145 | “Was würde Shiva kaufen?”

Börsenblatt Nr. 145

Leicht könnte man auf die Idee verfallen, die Lehre von Joseph Schumpeter, wonach in der Wirtschaft sich alles um kreative Zerstörung (modisch formuliert: „Disruption“) oder die Erhaltung von Mono- oder Oligopolen drehe, sei nichts als eine Profanisierung der Shiva-Lehre. Wenn das so wäre, würde Shiva sich im gegenwärtigen Marktumfeld gewiss wohlfühlen. Es entsteht viel, es wird aber auch viel zerstört, die Zeit scheint schneller abzulaufen als gewöhnlich. Die Digitalisierung immer weiterer Lebensbereiche, die jedem wachen Beobachter schon länger unvermeidlich scheint, hat einen Schub erhalten, der sich auch in den Kursen von Amazon, Microsoft und Zoom ablesen lässt.

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