Asset Allocation August 2021

In diesem Monat werden unsere Asset-Allocation-Entscheidungen von den folgenden Faktoren beeinflusst:

  • Makroebene: Der Höhepunkt des Wirtschaftswachstums scheint vorerst erreicht zu sein. Sorgen bereitet die Ausbreitung der Delta-Variante des Coronavirus in einigen Ländern, außerdem könnte die Entwicklung der Inflation die Stimmung an den Finanzmärkten belasten. Bei risikobehafteten Anlagen gewinnt die Einzeltitelauswahl weiter an Bedeutung, und Strategien zur Abfederung von Kursschwankungen bzw. zur gezielten Nutzung von Rückschlägen am Aktienmarkt bieten sich an.
  • Aktien: Die US-Börse sowie die britischen und japanischen Aktienmärkte erscheinen weiterhin aussichtsreicher als die Börsen der Eurozone. US-Titel verfügen typischerweise über relativ defensive Eigenschaften, während in Großbritannien und Japan die Bewertungen zuversichtlich stimmen. Gegenüber dem asiatisch-pazifischen Raum und allgemein den Schwellenländern ist taktisch unverändert Zurückhaltung angebracht.
  • Anleihen: Im Bereich der klassischen Staatsanleihen sind nach wie vor lediglich britische und japanische Papiere interessant, während US-Staatsanleihen mit Blick auf das Wachstumstempo und eine mögliche Straffung der Geldpolitik rückschlagsgefährdet erscheinen. Bei Unternehmensanleihen bieten weiterhin nur Hochzinspapiere Renditepotential. Nicht ganz so attraktiv sind Anleihen von Schwellenländern, deren Spreads gemessen an den Risiken recht niedrig sind.
  • Währungen: Nach wie vor verfügt der US-Dollar angesichts der staatlichen Konjunkturpakete und der Aussicht auf ein Auslaufen der extrem lockeren Geldpolitik über bessere Perspektiven als Euro, Pfund und Yen. An Attraktivität verloren haben Währungen aus den Emerging Markets, da die Erholung der Wirtschaft dort langsamer vonstatten geht und die straffere Regulierung in China für Unsicherheit sorgt.

Hintergründe und Details finden Sie in unserem monatlichen Asset-Allocation-Bericht:

Zur Asset Allocation

 

 

 

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