8. April 2021 1399 Views

Die nächste Runde

Der Streit zwischen den USA und China geht weiter –
auch unter Joe Biden. Vermutlich noch sehr lange.
Was das langfristig für Anleger bedeutet.

 

Viele Europäer dürften in diesen Tagen ernüchtert zur Kenntnis nehmen, dass Joe Biden offenbar nicht der US-Präsident ist, den sie noch vor Monaten allzu gerne in ihm sehen wollten: Den Heilsbringer, der nicht nur die zerrissenen USA zusammenbringt, sondern kurzerhand die ganze Welt befriedet, all ihre Konflikte löst. Diese Erwartungshaltung, verzeihen Sie uns bitte das harsche Urteil, war und ist leider naiv gewesen. Sie entspringt der „verwegenen“ Annahme, dass Regierungen niemals aus machtpolitischem Kalkül handeln. Aber nur weil das europäische Politiker, zumindest viele von ihnen, irgendwann verlernt zu haben scheinen, gilt das noch lange nicht für die Vertreter anderer Nationen.

Nicht für US-Amerikaner, auch nicht für Chinesen. Das haben das jüngste Treffen hochrangiger Vertreter beider Seiten in Anchorage, Alaska, und der offen zur Schau gestellte Streit gezeigt. Anders ausgedrückt: Für die Welt ist es fast egal, wer im Weißen Haus sitzt. Ob Biden oder Trump. Oder wer auch immer. Auch wenn sie unter der neuen US-Administration anders heißen dürfte – die außenpolitische Doktrin bleibt: „America first“!

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