Dividenden statt „Verwahrentgeld“

Wenn bei anhaltenden Nullzinsen die Inflation steigt, verliert das Geld schnell an Wert. Können Aktien von sicheren Dividendenzahlern eine Alternative sein?

Aus Nullzins wurde Negativzins, und die lange totgeglaubte Inflation reckt nun wieder ihr Haupt. Damit sind die Zeiten vorbei, in denen ein Anleger mit zinslosen Konto- oder Spareinlagen zumindest annährend den realen Wert des Vermögens erhalten konnte. In der Praxis bedeutet das: Die Menschen müssen sich von langjährigen Gewohnheiten trennen. Etwa davon, dass das Geld auf dem Girokonto (mindestens) seinen Wert erhält. Denn neben Kontogebühren machen „Verwahrentgelte“, also Negativzinsen auf Einlagen die Runde. Knapp 400 Banken in Deutschland verlangen solche Negativzinsen auf Kontoeinlagen mittlerweile – teilweise schon ab dem ersten Euro.

Immer mehr Bankkunden beginnen, sich in einem solchen Umfeld umzuorientieren. Dabei fällt der Blick dann meist auf Sachwerte. Das kann die selbstgenutzte Immobilie sein oder etwas Gold im Depot. Aber auch Aktien gehören als Unternehmensbeteiligungen zu den Sachwerten, und ihnen wird gemeinhin der Schutz vor Inflation zugeschrieben. Können doch Unternehmen mit erfolgreichen Geschäftsmodellen ihre Preise, Umsätze und Gewinne oft stärker erhöhen, wenn das allgemeine Preisniveau steigt.

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