Eine Neue, alles beim Alten

Die EZB bekommt eine Präsidentin: Christine Lagarde folgt im Herbst auf Mario Draghi. Wird sie etwas an der Niedrigzinspolitik in der Eurozone ändern? Vermutlich nicht.

Kennen Sie das „Zins-Paradox“? Es ist ein deutsches Phänomen. Die Mehrheit der Sparer ist hierzulande davon betroffen. Ihr Credo lautet: „Die Zinsen sind doch schon so lange niedrig. Je länger diese Phase andauert, desto wahrscheinlicher wird es, dass die Zinsen bald wieder steigen“. Das Paradoxe daran: Die erste Hälfte der Aussage stimmt. Deshalb glauben viele Sparer, dass die zweite Hälfe der Aussage auch stimmen muss.

Das EU-Parlament hat sich festgelegt: Es stimmte mit großer Mehrheit dafür, dass die bisherige Chefin des Internationalen Währungsfonds Christine Lagarde als Nachfolgerin von Marion Draghi an die Spitze der Europäischen Zentralbank rückt. Bereits im Juli hatten sich die EU-Staats- und Regierungschef für Lagarde als neue EZB-Präsidentin ausgesprochen.

Aber wofür steht Christine Lagarde eigentlich? Wir gehen davon aus, dass die gelernte Juristin den eingeschlagenen Weg einer immer politischeren EZB fortführen wird. Ihr Pragmatismus, der auch eine flexible Geldpolitik erwarten lässt, zeigte sich bereits 2010…

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