Gold – besser als Papiergeld

Gold ist wertvoll. Wie wertvoll es für den Besitzer sein kann, zeigt sich in Krisenländern. Denn: Dort ist Gold die Währung der letzten Instanz. Wir zeigen Beispiele.

Was wäre, wenn Sie sich mit ihrem Gehalt gerade mal ein Kilo Kaffee kaufen könnten? Weil das Geld, sobald Sie es in Form von Scheinen und Münzen in der Hand halten, massiv an Wert verliert. Wenn sich Preise innerhalb kürzester Zeit vervielfachen würden? So wie in Venezuela, einem Land in Ausnahmezustand. Seit Anfang 2010 liegt die Inflation dort bei 591 Prozent – pro Jahr.

In einer solchen Lage zählen Realwerte. So hat Gold den Bolivar als Zahlungsmittel de facto abgelöst. Bürger des Landes tauschen ihre Schätze inzwischen nicht mehr nur in den Wechselstuben der Hauptstadt Caracas. Manche verkaufen ihre Goldreserven auch im Nachbarland Kolumbien, wo sie deutlich bessere Preise erzielen können.

Jährlich 800 Prozent Plus beim Goldpreis – in Bolivar gerechnet

In den vergangenen zehn Jahren hat der Goldpreis in venezolanischen Bolivar gerechnet jährlich um durchschnittlich 800 Prozent zugelegt, in den vergangenen fünf Jahren waren es sogar 5.400 Prozent. Das Beispiel zeigt unseres Erachtens, dass ein strategischer, also langfristiger Goldanteil im Portfolio für jeden Anleger wichtig ist. Das Edelmetall ist die Währung der letzten Instanz, seine Qualität zeigt es in Krisenzeiten. Es ist eine Versicherung gegen bekannte und unbekannte Risiken des Finanzsystems, insbesondere gegen die möglichen Folgen der ultralockeren Geldpolitik der Notenbanken.

Der Goldpreis steigt schneller als die Inflation

Die Türkei sorgte im vergangenen Jahr mit einer Inflation von zeitweise 20 Prozent für Schlagzeilen. Seit Ende Dezember 2009 waren es jährlich durchschnittlich 9,8 Prozent. Der Goldpreis legte in türkischer Lira gerechnet im selben Zeitraum um 18,6 Prozent per annum zu. Es hat sich also auch für türkische Anleger ausgezahlt, einen Teil ihrer Ersparnisse in Gold zu halten…

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