Notenbanken stoßen an ihre Grenzen

Notenbanken stoßen an ihre Grenzen

Die EZB nimmt im November ihre Anleihekäufe wieder auf. Warum das weder der Inflationserwartung noch der Konjunktur hilft, erklärt Philipp Vorndran im Interview.

Herr Vorndran, Sie sagen, dass die Notenbanken schon sehr bald an die Grenzen ihrer Handlungsmöglichkeiten stoßen. Warum?
Vorndran: Langsam, aber sicher wächst die Erkenntnis, dass die Zinsen in absehbarer Zeit nicht steigen werden. Wer uns kennt, der weiß, dass wir sogar noch einen Schritt weitergehen: Wir sind davon überzeugt, dass die Zinsen bis zur nächsten Währungsreform tief bleiben. Wie sollte es auch anders sein? Wir sehen, dass die Notenbanken weltweit an die Grenzen ihrer Handlungsmöglichkeiten gelangen – auch, weil die Politik nicht in ausreichendem Maße hilft. So fordert EZB-Präsident Mario Draghi zum x-ten Mal, dass die Fiskalpolitik ihre Hausaufgaben macht. Aber ein aufs andere Mal kann er dafür keine breite Unterstützung gewinnen…

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