Sind US-Aktien mittlerweile überbewertet?

Scheinbar unaufhaltsam steigen die Kurse in den USA. Seit mehr als zehn Jahren schon. Da wird der Vorwurf laut, Kurse und Gewinne würden manipuliert. Aber: Stimmt das?

Der langanhaltende Börsenboom in den USA sorgt für Misstrauen – kann es wirklich sein, dass die Kurse nun seit mehr als zehn Jahren steigen? Oder stecken da nicht doch Kurs- und Gewinnmanipulation dahinter? Bei genauerem Hinschauen ist dieser Vorwurf nicht stichhaltig.

Unternehmen geben Barreserven insbesondere dann in Form von Aktienrückkäufen an ihre Aktionäre zurück, wenn sie die eigene Aktie für unterbewertet halten. Ein Kursanstieg ist also nicht nur gewollt, sondern ihrer Ansicht nach berechtigt. Er wird aber in der Regel nur dann nachhaltig sein, wenn auch die Anleger dieser Ansicht sind. Sind sie es nicht, werden sie das durch die Käufe des Unternehmens erhöhte Bewertungsniveau vermutlich nutzen, um Aktien zu verkaufen.

Sind dauerhafte Fehlbewertungen realistisch?

Wer behauptet, das Indexniveau sei durch die Summe der milliardenschweren Käufe über die Jahre mehr und mehr verzerrt und deutlich zu hoch, setzt voraus, dass genau dies nicht geschieht. Auf Indexebene kann der Effekt nur relevant sein, wenn immer mehr Aktionäre immer höhere Fehlbewertungen nicht realisieren oder diese schlicht akzeptieren. Der Grund für die signifikante Fehlbewertung läge dann aber wohl eher in unendlich vielen schlechten Analysen, undiszipliniertem Anlegerverhalten oder einer Mischung aus beidem…

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