Und am Ende zahlt der Anleger

Die geplante Finanztransaktionssteuer soll auch das Zocken eindämmen. Doch ausgerechnet Derivate, Auslöser der Finanzkrise 2008, sollen von der Steuer ausgenommen sein.

Olaf Scholz, Bundesfinanzminister, ist Fan der sogenannten Finanztransaktionssteuer, also einer Steuer auf Wertpapierkäufe. Sie soll, so die vage Hoffnung, helfen, die Finanzmärkte sicherer zu machen, und verhindern, dass sich eine Finanzkrise wiederholen wird – indem Spekulationsgeschäfte verteuert werden. Die Zocker sollen gewissermaßen gezähmt werden. Zumindest wird das der Öffentlichkeit gegenwärtig so verkauft.

Derivate und Hochfrequenzhandel blieben steuerfrei
Wer sich den aktuellen Entwurf zur Einführung einer solchen Steuer jedoch genauer anschaut, wird sich wundern. Denn ausgerechnet Derivate, also jene zusammengebastelten, verschachtelten und für den Laien meist unverständlichen Wertpapiere, die vor elf Jahren Auslöser der globalen Finanzkrise waren, sollen von der Transaktionssteuer ausgenommen sein. Das Gleiche gilt für Hochfrequenzhändler – für Käufer, die Wertpapiere nur für den Bruchteil einer Sekunde halten, um sie dann mit Gewinn weiterzuschieben…

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