Warum uns Handelskonflikte keine Angst machen sollten

 

Der Zollstreit zwischen den USA und China verunsichert viele Anleger. Sollen wir deshalb Aktien meiden? Nur Mut! Qualität setzt sich durch. Ein Plädoyer fürs langfristige Investieren.

Der Konflikt der USA mit China schreckt aktuell viele Anleger. Eine protektionistische Auseinandersetzung der beiden größten Volkswirtschaften der Welt hat selbstverständlich das Potenzial, ganze Wertschöpfungsketten zu zerstören. Ein weiter eskalierender Handelskrieg hätte natürlich auch Auswirkungen auf das Wirtschaftswachstum, in den USA, China und der restlichen Welt.

Aus unserer Sicht erscheint es aber beinahe unmöglich, den Fortgang dieses Konfliktes seriös zu prognostizieren. Es geht auf lange Sicht nicht „nur“ um Zölle, sondern um die technologische, politische und ökonomische Hegemonie unter den Weltmächten. Einerseits erscheint der erratische US-Präsident (nicht nur im Wahlkampf) völlig unberechenbar. Andererseits hat eben dieser Präsident seiner Wählerschaft Wohlstand und Jobs versprochen. Ein Konjunktureinbruch und Kurssturz am Aktienmarkt würden die Bilanz seiner Amtszeit zerstören. Ein solches Szenario gefährdet Trumps Wiederwahl.

Investieren ohne Kristallkugel

Über den Ausgang des Konfliktes lässt sich trefflich streiten. Wir orientieren uns an den Fakten. Für die Marktteilnehmer ist das Thema alles andere als neu. Schon seit mehr als anderthalb Jahren sorgt es für Verunsicherung. Zyklische Aktienindizes wie beispielsweise der deutsche Leitindex Dax haben in dieser Zeit deutlich nachgegeben. Zu einem gewissen Teil spiegelt das Kursniveau diese Verunsicherung also bereits wider. Aktien von konjunkturabhängigen Unternehmen erscheinen, mit Blick auf Gewinnrenditen und Kurs-Gewinn-Verhältnisse, selbst im langjährigen Vergleich…

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