Was nach Draghi kommt

Christine Lagarde übernimmt die Präsidentschaft der Europäischen Zentralbank (EZB). Zeitgleich taucht das Gespenst der Rezession in den Schlagzeilen auf. Was kommt auf die Anleger zu?

Die Amtszeit von Mario Draghi als Präsident der EZB nähert sich dem Ende. Es ist Zeit, Bilanz zu ziehen. Von vielen Deutschen wird die Ära Draghi wohl als nicht sehr erfolgreich verbucht werden. Die Bild-Zeitung zeichnete unlängst sogar die Karikatur des „Grafen Draghila“, der die Renditen aus Sparbüchern und Bundesanleihen saugt.

Mehr „Super Mario“ als „Graf Draghila“

Wenn wir eine Bilanz der vergangenen acht Jahre ziehen, scheint jener EZB-Chef wie ein „Graf Draghila“ zu wirken. Wir sehen ihn aber vielmehr als „Super Mario“. Ein EZB-Chef ist vor allem nach seinem Pflichtenheft zu beurteilen. Mario Draghis wichtigste Aufgaben waren, in schwierigen Zeiten die Geldwertstabilität zu bewahren und den Zusammenhalt des Euro zu gewährleisten. Mit einer durchschnittlichen Inflation von 1,1 Prozent pro Jahr muss der erste Punkt wohl positiv beurteilt werden. Auch der Zusammenhalt des Euro ist ihm geglückt. Nach meiner persönlichen Einschätzung ist es ihm mit großem Intellekt und seiner Erfahrung gelungen, zwischen dem Unwillen der Politik, Reformen anzugehen und der Sicht der Marktteilnehmer zu vermitteln…

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