BN & Partners: Erster Wasserstoff Fonds in Deutschland erfolgreich gestartet

Gemeinsam mit der Grünes Geld Vermögensmanagement GmbH hat unsere Schwestergesellschaft BN & Partners Capital AG vor wenigen Wochen den ersten Wasserstoff-Fonds in Deutschland lanciert. Der weltweit anlegende „GG Wasserstoff” investiert mit einer erprobten Strategie insbesondere in das chancenreiche Thema grüner Wasserstoff, eines der Schlüsselelemente für die in weiten Teilen der Welt angestrebte Energiewende.

„Investoren in Wasserstoff können langfristig nur gewinnen“, sagt Gerd Junker, Fondsinitiator und Geschäftsführer von Grünes Geld Vermögensmanagement. Über 60 Staaten weltweit haben mittlerweile die klimaneutrale Wirtschaft beschlossen. Nur mit Wasserstoff haben sie eine Chance, ihre Emissionsziele 2050 zu erreichen und CO2-neutral zu werden. „Noch ist grüner Wasserstoff zu teuer, doch die Entwicklung ist nicht aufzuhalten”, ist sich Gerd Junker sicher.Gewonnen wird Wasserstoff durch verschiedene Verfahren wie der Aufspaltung von Wasser in Sauerstoff und Wasserstoff durch Zufuhr elektrischer Energie. Gerade diesem Elektrolyse genannten Verfahren kommt zunehmend Bedeutung zu, da es sich gut zur Verwertung bislang ungenutzter Kapazitäten von Solar- und Windkraftwerken zur Erzeugung von „grünem“ Wasserstoff eignet.

„Der ,GG Wasserstoff´ ist eine Anlageinnovation und bietet Investoren erstmals einen einzigartigen Zugang zu einem der aussichtsreichsten Segmente im Bereich der Erneuerbaren Energien”, sagt René Assion, Leiter Private-Label-Fonds bei BN & Partners, die als strategischer Partner die Fondsinitiatoren unterstützt. Seit der Auflage des Fonds Mitte Dezember ist das Fondsvolumen bereits von 1,5 auf über 43 Millionen Euro angewachsen.

Anlageuniversum und Investmentauswahl

Fondsadvisor Gerd Junker ist seit 2007 Experte für nachhaltige Finanzanlagen. Neben der Gesamtbetrachtung hinsichtlich ökologischer Verträglichkeit spielt für den Diplom-Elektroingenieur bei der Aktienselektion insbesondere die technische Komponente der Unternehmen eine ausschlaggebende Rolle. Die von ihm entwickelte Investmentstrategie kombiniert Momentum-Kriterien mit einer Sentiment-Betrachtung. Im Rahmen der Analyse werden die
ethisch-ökologischen Auswirkungen der Produkte und Dienstleistungen ebenso betrachtet wie die langfristige Entwicklung des Cashflow.

„Wir investieren weltweit in Unternehmen aller Größen entlang der Wertschöpfungskette des grünen Wasserstoffs”, erklärt Carmen Junker, Gründerin und Geschäftsführerin von Grünes Geld und Grünes Geld Vermögensmanagement. Dabei achtet man – der eigenen Unternehmensphilosophie entsprechend – immer auch auf nachhaltige Aspekte. „Unser Wasserstoff-Fonds ist zwar vorerst nicht explizit als ESG-Fonds aufgelegt, dennoch stehen wir gegenüber unseren Investoren in der Verantwortung”, so Carmen Junker.

Aktuell ist das Portfolio des „GG Wasserstoff” in rund 35 Einzeltitel diversifiziert. Mit zunehmender Entwicklung zu einer Wasserstoffgesellschaft wird Gerd Junker zufolge auch die Zahl aussichtsreicher Titel stetig steigen. Neben den Pure-Playern im Wasserstoff-Segment wie Brennstoffzellenhersteller würden vor allem auch sogenannte Elektrolyseure und die Erzeuger erneuerbarer Energien von dieser Entwicklung profitieren. Noch seien Einzelinvestitionen in der Regel spekulativ, so Gerd Junker, die professionelle Auswahl der Unternehmen und die richtige Strategie sei daher entscheidend.“

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