Eine neue APAC-Handelspartnerschaft

November 26, 2020


Für Andrew Ness, Portfolio Manager, Franklin Templeton Emerging Markets Equity, bildet die Regional Comprehensive Economic Partnership (RCEP) einen Kontrast zum jüngsten Entglobalisierungstrend.


Wir haben in den letzten Jahren einen allgemeinen Trend zur Entglobalisierung beobachtet. Aber was ist mit Entglobalisierung gemeint? Bedeutet sie, bestimmte strategische Geschäftszweige wieder ins eigene Land zurückzuholen? Oder die Abhängigkeit von ausländischen Lieferketten zu reduzieren und inländische Vorzeigeunternehmen zu gründen beziehungsweise zu fördern? Oder schadet sie der Welt de facto, weil sie für den Zusammenbruch internationaler Handelsabkommen und ihrer Dachorganisationen steht und dadurch weltweit zu offenem Handelskrieg und Streitigkeiten sowie zur Abschottung internationaler Märkte führt?

Für Letzteres sehen wir bisher kaum Hinweise. Die Welt ist nach wie vor wirtschaftlich integriert, und die Handelsströme fließen weiter.

Es gibt allerdings seit ein paar Jahren gewisse Anzeichen für eine Entglobalisierung einer weniger ausgeprägten Form. Die eigentliche Ursache dafür ist nicht ohne Weiteres erkennbar. Es spielen viele Faktoren hinein. So trägt eine weltweite Konjunkturverlangsamung zum Entglobalisierungstrend bei, aber auch zu komplexe Lieferketten in Verbindung mit Druck auf die Unternehmen, deren Nachhaltigkeit nachzuweisen. Dazu möchten wir anmerken, dass der aktuelle Trend generell stagniert und nicht steigt, wie nachstehende Grafik zeigt…

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