„Übertriebene“ Dollar-Sorgen in den Schwellenländern

Die anhaltende Stärke des US-Dollar lenkt die Aufmerksamkeit auf die schwächeren Rohstoffpreise und bremste in den vergangenen Monaten den Enthusiasmus der Anleger für die Schwellenländer. Dies schürte Ängste, dass das aktuelle Klima zu einer Wiederholung der asiatischen Finanzkrise der Jahre 1997 und 1998 führen könnte. Laut Chetan Sehgal von Franklin Templeton Emerging Markets Equity sind diese Sorgen jedoch stark übertrieben, da zwei Jahrzehnte mit umfangreichen Finanzreformen die asiatischen Finanzmärkte verändert haben.

In Teil zwei der Reihe „Die Auswirkungen der US-Politik auf die Schwellenländer“ beurteilt Chetan Sehgal den Fortschritt, den er an den Finanzmärkten der asiatischen Schwellenländer erkennt, und die Gründe, warum der Einfluss des US-Dollar die Aussichten für die Schwellenländer nicht zwangsläufig eintrüben muss.

Zum vollständigen Artikel

 

Die Kommentare, Meinungen und Analysen in diesem Dokument spiegeln lediglich die Ansichten des Autors bzw. der Autoren wider, dienen nur zu Informationszwecken und sind nicht als persönliche Anlageberatung oder Empfehlung für bestimmte Wertpapiere oder Anlagestrategien anzusehen. Da die Märkte und die wirtschaftlichen Bedingungen schnellen Änderungen unterworfen sind, beziehen sich Kommentare, Meinungen und Analysen auf den Zeitpunkt der Veröffentlichung und können sich ohne Ankündigung ändern. Dieses Dokument ist nicht als vollständige Analyse aller wesentlichen Fakten in Bezug auf ein Land, eine Region, einen Markt, eine Anlage oder eine Strategie gedacht.

Wichtige Hinweise

Alle Anlagen beinhalten Risiken, auch den möglichen Verlust der Kapitalsumme. Anlagen in ausländischen Wertpapieren sind mit besonderen Risiken behaftet, darunter Währungsschwankungen sowie ungewisse wirtschaftliche und politische Entwicklungen. Anlagen in Schwellenländern, zu denen als Untergruppe die Grenzmärkte gehören, sind aufgrund derselben Faktoren mit erhöhten Risiken verbunden. Hinzu kommen Gefahren, die durch die geringere Marktgröße, die niedrigere Liquidität und das Fehlen von gefestigten rechtlichen, politischen, wirtschaftlichen und sozialen Rahmenbedingungen zur Stützung der Wertpapiermärkte dieser Länder entstehen. Da diese Rahmenbedingungen in Grenzländern in der Regel noch geringer ausgeprägt sind und diverse Faktoren vorliegen, wie gesteigertes Potenzial für extreme Preisschwankungen, Illiquidität und Handelsbarrieren und Wechselkurskontrollen, werden die mit Schwellenländern verbundenen Risiken in Grenzländern verstärkt. Aktienkurse schwanken mitunter rasch und heftig. Das kann an Faktoren liegen, die einzelne Unternehmen, Branchen oder Sektoren betreffen, oder an den allgemeinen Marktbedingungen.

Zurück Deutschland: Am Rande der Rezession
Nächste Das „Who is Who“ des ETF-Ökosystems