Monatsbericht PARAGON UI – Januar 2019

Mit einem Wertzuwachs von 0,90% (AK S), 0,80% (AK I) bzw. 0,94% (AK R) konnte der PARAGON UI Fonds in einem positiven Kapitalmarktumfeld seinen stabilen Aufwärtspfad fortführen und neue Allzeithochs erzielen.

Nachdem der Kursverlauf im Dezember zwischenzeitlich Züge von panischem Verhalten annahm, haben die Zwangspause der Weihnachtsfeiertage und der Beginn des neuen Jahres zumindest kurzfristig für eine gewisse Marktberuhigung gesorgt. Die im Laufe des Dezembers temporär angefallenen starken Kursverluste konnten so zum Teil wieder aufgefangen werden. Besonders unterstützend wirkte die deutliche Kehrtwende von der noch im Dezember kommunizierten strafferen Geldpolitik seitens der FED. Die angekündigte Zinspause sowie das baldige Ende der Bilanzreduktion sorgten schließlich für steigende Aktienkurse, niedrigere Renditen sowie sich einengende Creditspreads.

 

Grafik 1: Credit Spreads

Die PARAGON-Strategie profitierte von diesem Kapitalmarktumfeld im Januar in zweierlei Hinsicht: Zum einen konnte das Basisportfolio (Rentenportfolio) die temporären Verluste aus dem letzten Quartal zum Teil wieder wettmachen, da die Hoffnung auf eine verlängerte und womöglich auch verstärkte Unterstützung durch die EZB (Stichwort: TLTRO) sich auf den Corporate-Bereich positiv auswirkte, auch wenn die Wiederaufnahme des Kaufprogramms von Unternehmensanleihen momentan nicht zur Debatte steht. Zum anderen profitierte die Optionsstrategie von der starken Marktbewegung und den gefallenen Volatilitäten. Insbesondere die gekauften Call-Spread-Positionen profitierten besonders von der Markterholung Anfang Januar. Im Januar verfielen zudem alle gerollten Short-Put-Positionen aus dem Vorquartal, wodurch weitere Volatilitätsrisiken deutlich reduziert wurden.

 

Grafik 2: Performance Optionsportfolio seit Auflage PARAGON UI Fonds

Wie geht es nun an den Kapitalmärkten weiter? Nach der starken Erholung befinden sich einige Investoren im Dilemma. Auf weiter steigende Märkte setzen oder doch lieber Positionen absichern? Für letzteres sprechen die deutlich zurückgekommenen Volatilitätslevels, denn viele Probleme sind immer noch nicht gelöst und potenzielle Störfaktoren sind ausreichend vorhanden. So haben wir ein Brexit-Chaos in UK, auf das viele Investoren noch nicht vorbereitet sind und China pumpt Liquidität in die Märkte – und dies tun sie nicht etwa, weil alles unbedingt rosig aussieht. Und da gibt es noch die FED, die mit ihrer Bilanzverkleinerung Liquidität aus den Märkten zieht und damit die Marktstabilität zunehmend gefährdet.

 

Grafik 3: Bilanzreduzierung der FED hat Auswirkungen auf die Kapitalmärkte

An erhöhte Volatilitäten mit häufig auftretenden Volatilitätsspitzen – wie zuletzt in 2018 gesehen –  werden wir uns gewöhnen müssen. Das ist das „neue“ Kapitalmarktumfeld. Volatilität verhält sich nicht nur „mean-reverting“, sondern bewegt sich auch in Zyklen oder Clustern. Zeitlich gesehen, kann niedrige Volatilität daher 2018 ihr Ende gefunden haben.

 

Grafik 4: Volatilität (VIX) bewegt sich in Zyklen

Aber auch auf der Zinsseite haben die Kehrtwende der Fed sowie die Verschiebung der Zinssteigerungserwartungen seitens der EZB defensive Investoren in eine prekäre Lage gebracht. Eine schnelle Zinswende wird nicht kommen. Wo also bei vernünftigen Risiken noch Geld verdienen? Was die Flucht in Credits gebracht hat, konnte man im letzten Quartal deutlich an den Drawdowns sehen. Nicht jeder Investor kann solche Drawdowns aushalten, daher sind alternative Strategieansätze gefragt.

Eine solche Alternative kann die PARAGON Strategie sein. Aber ganz egal wie es an den Kapitalmärkten weitergehen wird, die PARAGON-Strategie kann von solch einem Umfeld profitieren und ihre Ziele auch in 2019 erreichen.

 

Grafik 5: Verschiebung von Zinssteigerungen

Quelle: Dekabank

 

Ausschüttungshinweis:

F-Share – WKN A2ADXF
Ausschüttungsbetrag 1,85 EUR
Ex-Tag 15.02.2019
Valuta 18.02.2019

 

 

Quelle Schaubilder: Eigene Berechnungen

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