Tarek Saffaf und Sebastian Vasquez

Monatsbericht PARAGON UI – Juli 2019

Mit -0.04% (AK S), -0.06 (AK I / AK F) und -0.11% (AK R) blieb der Fondspreis des PARAGON UI im Juli nahezu unverändert.

Nach einem positiven Jahresauftakt an den Märkten hielten sich die Gewinne im Juli in Grenzen, die meisten Anlageklassen erzielten nur mäßige Renditen. Die Federal Reserve senkte wie erwartet ihren Zinssatz, die Europäische Zentralbank (EZB) ließ die Geldpolitik unverändert und deutete mögliche Zinssenkungen und/oder die Wiederaufnahme von Anleihekäufe ab September an. Angesichts fallender Zinserwartungen, zunehmender geopolitischer Spannungen und Unsicherheiten über die Grenzen hinweg, setzten die Anleihekurse in diesem Monat ihren Aufwärtstrend fort, so dass die Renditen weltweit zurückgingen (siehe Abbildung 1). Die 10-Jahres-Bundrendite fiel auf einen Tiefststand von -0,44% und die 10-jährigen-US-Treasuries auf 1,95% – den niedrigsten Stand seit 33 Monaten.

Das Basisportfolio (Rentenportfolio) der PARAGON-Strategie profitierte trotz kurzer Duration (Modified Duration ca. 1,4%) weiterhin von Zinsrückgängen über alle Laufzeiten hinweg.  Die Credit-Spreads engten sich ebenfalls weiter ein, obwohl die Notenbanken zukünftig von einer wirtschaftlichen Abschwächung ausgehen (siehe Abbildung 2),

Abbildung 1: Bandbreite der Renditen von Staatsanleihen in den letzten 12 Monaten

Abbildung 2: High Yield und Investment Grade Spreads

Die USA und China haben sich beim G20-Treffen in Japan auf einen Waffenstillstand im Handelskrieg geeinigt, was kurzfristig für Optimismus sorgte mit Blick auf ein mögliches Handelsabkommen. Steigende Aktienmärkte waren die Folge. Doch wie so oft wurden die Erwartungen kurze Zeit später enttäuscht. Dies führte Ende Juli zu gemischten Ergebnissen an den Aktienmärkten (SPX: +1,44%, Euro Stoxx 50: -0,05% und DAX: -1,69%).

Im Alpha-Portfolio hatte der PARAGON Fonds zu Beginn des Verfallmonats aufgrund des bevorstehenden G20-Meetings nur wenige neue Positionen aufgebaut. Erst nach dem G20-Meeting wurden die Positionen sukzessive aufgebaut. Das Ergebnis des Treffens brachte nicht die erhoffte Volatilität oder Schwankung in den Märkten. Der EuroStoxx50 beispielsweise verharrte bis zum Verfall in einer 2% Schwankungsbandbreite (siehe Abbildung 3). Nicht ausreichend für die PARAGON-Strategie, um davon signifikant zu profitieren. Konkret: Im Optionsmonat Juli (21.06. – 19.07.) bewegte sich der EuroStoxx 50 lediglich 12 Punkte. Dies führte dazu, dass alle Optionspositionen wertlos verfielen und damit einen kleinen Verlust produzierten.

Abbildung 3: Skizze der Performance von EuroStoxx 50 vor und nach dem G20-Meeting

 

Zurück Kapitalmarktbrief August: Den Worten Taten folgen lassen
Nächste „Dovische“ Notenbanken: Investoren wollen mehr