Monatsbericht PARAGON UI – Juni 2019

Mit +0,24% (AK S), +0,21% (AK I / AK R) bzw. +0,19% (AK F) Gewinn konnte der PARAGON UI Fonds auch im Juni seinen stabilen Aufwärtspfad fortführen und neue Allzeithochs produzieren.

Im Mai sah es noch kurzzeitig danach aus, dass sich die Aktienmärkte einem Realitäts-Check stellen müssten. Im Juni aber wurden die Bedenken hinsichtlich der negativen Auswirkungen der Handelskonflikte auf Stimmungsindikatoren und Unternehmensgewinne vom Markt ebenso schnell beiseite gewischt wie die tatsächlich immer sichtbarer werdenden Bremsspuren in der Konjunktur. Der Hauptgrund dafür liegt in der zum Jahreswechsel durchgeführten Kehrtwende in der Geldpolitik und der damit einhergehenden Markterwartung, einer zeitnahen und deutlichen Anpassung der Leitzinsen nach unten. Diese Markterwartungen haben sich im Berichtszeitraum nochmals deutlich verstärkt.

Grafik 1: erwartete Veränderung des FED-Zinssatzes

Die ultraexpansive Politik der globalen Zentralbanken hat nicht nur die Volatilität in den Zinsmärkten kollabieren lassen, sondern hat auch die Volatilität anderer Assetklassen gedämpft. Ein Blick auf die unterschiedlichen Verteilungen des V-Dax (kurzfristige Volatilität des Dax) unterstreicht, wie stark sich das Umfeld selbst bei Aktienmärkten verändert hat (vgl. Grafik 2). Die Verteilung der Dax-Volatilität ist seit 2015 deutlich stärker gestaucht und

Extremwerte über 30% sind kaum noch verzeichnet. Dies war in der Periode zwischen 1995 und 2007 deutlich anders, als 20% aller Beobachtungen bei 30% oder darüber lagen, während im aktuellen Zeitraum (seit Anfang 2015) schon 80% aller Beobachtungen unter 23% liegen. Volatilitäten über 30% machen aktuell nur noch 3% aller Fälle aus.

Grafik 2: Verteilung der DAX Volatilität

Trotz der weiterhin niedrigen impliziten Volatilität erzielte der Fonds von Monat zu Monat neue Allzeithochs. Der Hauptgrund dafür liegt in den zurzeit vorteilhaften Marktbewegungen (realisierte Volatilität) sowie der marktunabhängigen Positionierung. Im vergangenen Optionsmonat (17.05. – 21.06.) sah der Aktienmarktverlauf skizzenhaft wie folgt aus:

Grafik 3: skizzenhafter Aktienmarktverlauf im Optionsmonat Juni (17.05. – 21.06.)

Die anfängliche Abwärtsbewegung bis Anfang Juni konnte der Fonds dank seiner marktunabhängigen Positionierung und dem entstandenen negativen Delta positiv verwerten. Das noch zu erzielende Renditepotenzial zu diesem Zeitpunkt war mit knapp 1,5% enorm. Die aufgelaufenen Gewinne mussten in der anschließenden Aktienmarktwende (zum Ausgangspunkt) zunächst wieder abgegeben werden. Das Portfolio drehte allerdings in dieser Phase schnell das Delta ins Positive und profitierte vom weiteren Aktienmarktanstieg. Der leicht über den Ausgangspunkt hinaus gestiegene Aktienmarkt sorgte schließlich zum Verfall für ein positives Ergebnis, welches auch realisiert werden konnte.

Der Fonds konnte auch im Juni von der monatlichen Marktbewegung (unabhängig von der Richtung) profitieren, obwohl die prozentuale Abweichung vom Startpunkt am Ende nicht besonders hoch war. Das Chance/Risiko-Verhältnis war jederzeit gut. Es bestanden anfangs sogar gute Chancen, eine signifikante Rendite im fallenden Markt zu erzielen.

Dieser prognosefreie Ansatz zahlte sich bereits im Jahr 2018, welches mit einem positiven Jahresergebnis beendet werden konnte, aus. Und auch das Jahr 2019, welches bis dato nur positive Monate produzierte, bestätigt die Robustheit der Strategie.

Grafik 4: Performance PARAGON Optionsstrategie seit Auflage

 

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Quelle Schaubilder: Eigene Berechnungen
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