Monatsbericht PARAGON UI – März 2019

Mit +0,22% (AK S), +0,20% (AK I / AK F) bzw. +0,19% (AK R) konnte der PARAGON UI Fonds im Berichtsmonat in einem positiven Kapitalmarktumfeld weiterhin seinen stabilen Aufwärtspfad fortführen und neue Allzeithochs produzieren.

Die Geldpolitik hat auf die jüngsten konjunkturellen Entwicklungen sehr heftig reagiert. Schließlich waren es in den USA Anfang Januar „nur“ die deutlichen Verschlechterungen an Aktien- und Kreditmärkten, aber eben noch keine „harten“ konjunkturellen Veränderungen, die die Fed zu einem „Exit vom Exit“ ihrer Geldpolitik veranlasste. Auch in Euroland trat die Notenbank auf die Bremse vom Ausstieg: Der zinspolitische Ausblick wurde weiter in die Zukunft verschoben. Die großen Zentralbanken sind somit auf einen zurückhaltenden Kurs umgeschwenkt, was die Risikowahrnehmung an den Märkten stärker zurückgehen ließ. Unterstützt wurde dies durch positive Äußerungen über den Verlauf der Handelsgespräche zwischen den USA und China sowie der Optimismus, dass ein harter Brexit doch noch vermieden werden kann. An den Aktien- und Kreditmärkten setzte sich die kräftige Erholung im Berichtszeitraum entsprechend fort.

Grafik 1: Senior Financials profitieren von neuen TLTROs

Die Diskussion um die Einführung neuer TLTROs und schließlich die Ankündigung hierzu auf der letzten EZB-Sitzung hat Financials seit Jahresbeginn deutlich gegenüber Corporates im Spread aufholen lassen. Besonders profitieren konnten Banken aus der Euroland-Peripherie, da diese den größten Refinanzierungsbedarf haben. Auch haben sich die Spreads daraufhin besser entwickelt als die entsprechenden Aktienkurse (vgl. Grafik 1). Das PARAGON-Basisportfolio konnte von dieser Marktentwicklung stärker profitieren und seine Jahresverluste vom Vorjahr komplett wettmachen. Bei einer durchschnittlichen Restlaufzeit von 1,6 Jahren und einem durchschnittlichen A-Rating beträgt die Rendite im Basisportfolio aktuell 0,6% p.a. Die Modified Duration liegt weiterhin bei 1%.

Grafik 2: Multi Asset Volatilitätsindex bestehend aus VIX (equity), MOVE (bond) und CVIX (USD)

Die Implosion der Volatilitäten und anderer Risikoindikatoren hält weiter an. Die Bewegungen nach unten waren zum Teil größer als die Bewegungen nach oben während der Herbstturbulenzen. Die PARAGON-Optionsstrategie konnte in diesem Umfeld nur kleine Gewinne verbuchen. Auf der einen Seite profitiert die Strategie vom allgemeinen Rückgang der impliziten Volatilitäten (Short Volatilität), auf der anderen Seite leidet sie aber auch an den niedrigen realisierten Volatilitäten auf Monatssicht (Long Volatilität). Netto gesehen, blieben im März kleine Gewinne übrig. Insbesondere die kurz vor Verfall (15. März) stärker angestiegenen Aktienmärkte halfen, dass die gekauften Call-Spread Positionen nicht wertlos, sondern „im Geld“, verfielen.

Angesichts der Tatsache, dass sich die Märkte nun nach kurzer Zeit wieder auf relativ hohem Niveau befinden und die globale geopolitische Situation immer noch “nicht gelöst” ist, werden Strategien mit „Long Volatilität“-Charakter wieder interessant.

Grafik 3: PARAGON-Strategie Ertragsquellen

 

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