Tag der Erde: Wie geht Nachhaltigkeit ohne Nachteil?

Veränderte Nachfrage und eine neue Generation von Anlegern: ESG-Investments immer beliebter.

Mit einem Plakat begann am 20. Augst 2018 eine weltweite Bewegung von Schülerinnen und Schülern zum Klimaschutz. An diesem Tag setzte sich die 15-jährige Greta Thunberg vor das schwedische Reichstagsgebäude und verlangte von der Regierung, dass sie die Maßgaben des Pariser Klimaabkommen einhalten solle. Ihre Kampagne unter dem Hashtag #FridaysForFuture fand in kürzester Zeit weltweit Beachtung und viele Anhänger.
Aus dem Kampf gegen den Klimawandel ist eine globale Kampagne geworden. Auch in Deutschland demonstrierten bisher bei rund 220 Veranstaltungen 300.000 Menschen für die Ziele von Greta. Sie wird mittlerweile als Anwärterin für den Friedensnobelpreis gehandelt.

#FridaysForFuture

Die #FridaysForFuture-Bewegung ist lebendiger Ausdruck einer Welt im Wandel. Menschen vernetzen sich und machen sich stark für gemeinsame Werte. Sie denken nachhaltig und finden neue Wege, Gleichgesinnte für eine Idee zu begeistern und sich auszutauschen. Immer mehr Anbieter von Waren und Dienstleistungen reagieren auf diesen gesellschaftlichen Wandel mit neuen Produkten und Services, die ethischen und ökologischen Prinzipien folgen. So bieten etwa Airlines Ausgleichsmaßnahmen für den persönlichen CO2-Fußabdruck beim Fliegen in Form von freiwilligen Spenden für Aufforstungsprojekte, oder Fleisch- und Wurstproduzenten nehmen vegane Burger und Salami in ihr Sortiment auf.

Quelle: dvi, Statista 2019

ESG – was ist das?

Aber nicht nur das Konsumverhalten und das Warenangebot verändern sich, auch beim Thema Kapitalanlage gibt es Angebote, die gezielt auf die Nachfrage nach ethischen und ökologisch verantwortlichen Investments reagieren. iShares bietet Anlegerinnen und Anlegern eine ganze Palette an Investments, die nach sorgfältig definierten Umwelt-, Sozial- und Governance-Gesichtspunkten (ESG-Kriterien) zusammengestellt sind. Ausschlussfilter bei solchen Investments sind Unternehmen, die in umstrittenen Sektoren wie der Produktion von fossilen Brennstoffen, Tabak oder Waffen tätig sind. Die Bewertung der Unternehmen in den jeweiligen Fonds und ETFs wird anhand eines ESG-Scores vorgenommen.

Über die ESG-Bewertung hinaus können bei nachhaltigen Anlagestrategien auch noch weitere Ansätze wie Socially Responsible Investing oder Impact-Investing (SRI) verfolgt werden. SRI-Produkte setzen verstärkt auf Firmen mit besonders hohen Standards in Diversity und Inklusion. Beim Impact-Investing wiederum werden vor allem Unternehmen berücksichtigt, die sich um saubere Energien kümmern. Dabei kann eine Berücksichtigung der ESG-Kriterien auch unter finanziellen Gesichtspunkten interessant sein: Denn Unternehmen, die sich im Rahmen von ESG und SRI-Ansätzen darüber Gedanken machen, wie ihr Handeln im Einklang mit Umwelt und Gesellschaft aussehen muss, verfolgen oft auch langfristige und nachhaltige Strategien – und könnten damit weniger krisenanfällig sein. Dies erkennen auch die Anleger: die Mittelzuflüsse in nachhaltige Fonds steigen seit Jahren, genauso wie das Angebot an solchen Fonds.

Mit iShares ETFs nachhaltig anlegen

Während nachhaltige Anlagen früher als Nischensegment galten, ist das Thema heute etabliert. Die Nachfrage nach nachhaltigen Anlagestrategien steigt stetig, sei es um Risiken zu minimieren, Restriktionen einzuhalten oder um …

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