Murphy&Spitz Umweltfonds Deutschland – Monatsbericht August 2019

Murphy&Spitz Umweltfonds Deutschland – Monatsbericht August 2019

Im August entwickelte sich der Murphy&Spitz Umweltfonds Deutschland mit einer Wertsteigerung von +0,73% (A-Tranche) bzw. +1,01% (I-Tranche) positiv und gehört damit im zurückliegenden Monat den besten Aktienfonds im Nachhaltigkeitsbereich. Die Wertsteigerung seit Anfang des Jahres liegt bei +19,73% (A-Tranche) und +20,29% (I-Tranche). Damit konnte sich der Murphy&Spitz Umweltfonds Deutschland dem negativen Trend an den Kapitalmärkten weitestgehend entziehen.

Grund war das konsequente Risikomanagement, so dass die Aktienquote Anfang August gesenkt wurde. Herausgenommen wurden Unternehmen mit einer negativen Tendenz, wie bspw. der Hersteller von Getränkerücknahmeautomaten Tomra oder der Fassadenspezialisten Hunter Douglas aus den Niederlanden. Leicht aufgebaut wurden hingegen nachhaltige Unternehmen, deren Geschäftsmodell eher defensiv aufgestellt ist. Ein Betreiber von Solarparks hat bspw. ein sehr gut skalierbares Modell, oft mit fest kalkulierbaren Erträgen für die kommenden Jahre.

Den Trend zur nachhaltigen Ernährung durch eine vegane Lebensweise haben wir mit dem Investment in Beyond Meat aufgebaut. Das Unternehmen aus Kalifornien produziert Fleischersatzprodukte für eine vegetarische bzw. vegane Lebensweise. Der Murphy&Spitz Umweltfonds Deutschland ist somit aktuell in drei Unternehmen aus der Naturkostbranche investiert. Allerdings läuft bei der niederländischen Holding Wessanen, welche in Deutschland bspw. mit der Marke Allos im Naturkost-Fachhandel präsent ist, ein Übernahmeangebot, so dass die weitere Entwicklung abzuwarten bleibt. Die Hylea Foods mit ihren Paranüssen aus dem bolivianischen Regenwald ist als Anleihe ein Äquivalent für Liquidität. Die Paranüsse wachsen im Amazonasgebiet nur im Primärwald und so kommt es, dass die Menschen vor Ort „ihren Regenwald“ vor den Brandherden im Amazonasgebiet schützen. Ein konstruktiver Beitrag zum Schutz der grünen Lunge unseres Planeten.

Die Aktienquote sinkt durch das Risikomanagement auf 80,9% trotz der Aufstockung einzelner Positionen durch defensive Titel. Die kurzfristige Gestaltung des Portfolios hängt stark von der Entwicklung beim Brexit und den wirtschaftlichen Folgen ab, auch wenn Murphy&Spitz Green Reseach im August eine leichte Verbesserung der volkswirtschaftlichen Kennzahlen gesehen hat.

Das vollständige Factsheet steht auf www.murphyandspitz.de/umweltfonds zum Download bereit.

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