“Mit Anleihen lässt sich kein Geld mehr verdienen”…

…tönt es seit geraumer Zeit immer wieder aus der Masse der Investoren und Asset-Manager – und wird deshalb doch inhaltlich nicht richtiger. Schließlich verkürzt der Satz die Betrachtung dieser Anlageklasse auf lediglich zwei Perspektiven: den Geldmarkt und die Anleihen der

Gleich ist Recht für alle!

Die Bundesanstalt für die Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) will der in vielen Fällen gängigen Praxis, der zufolge privaten und institutionellen Publikumsfondsanlegern unterschiedliche Informationsrechte eingeräumt werden, einen Riegel vorschieben. Das Wissen soll demokratisiert werden. Gut so! Hier: für professionelle und institutionelle Anleger ausführliche

“Verdamp lang her”…

“…dat ich fast alles aehnz nohm”, heißt es im kölschen Liedgut der Rockband BAP. Für den Ortsunkundigen: “Verdammt lang her, dass ich fast alles ernst genommen habe”. Anscheinend ist es wirklich schon lange her, dass deutsche Festgeldsparer isländischen Banken, deren Namen

“Ich fürchte mich vor den Danaern,

selbst wenn sie Geschenke bringen” lässt der Dichter Vergil den Priester Laokoon in der Aeneis sagen, als die Griechen ein Holzpferd vor Troja zurücklassen. Irgendwie ist man an diesen Satz erinnert, verfolgt man die Diskussion um die Substitution des “Beratungsprotokolls” durch

Rekorde über Rekorde

Das Wort “Rekord” leitet sich vom lateinischen “recordari” (sich erinnern, merken) ab. Die gerade vermeldeten Rekordzahlen des Deutschen Fondsverbands (BVI) sollte man sich auch merken, denn sie könnten für einige Zeit die vorläufigen Spitzenwerte dargestellt haben – und zwar sowohl

Etikettenschwindel?

Die europäische Finanzaufsicht ESMA schätzt nach eingehenden Untersuchungen (2600 Produkte), dass zwischen 5-15 Prozent der in Europa zum Vertrieb zugelassenen Fonds in der Weise falsche Versprechungen machen, als sie sich für aktives Management bezahlen lassen, tatsächlich aber passiv am Index

Selbstentscheider: Kriegen die ersten kalte Füße?

Zulauf, Faber, Soros & Co: Pessimistische Stimmen zur aktuellen Börsenlage gibt es in Hülle und Fülle. Bemerkenswerter als diese saisonale Hochkonjunktur der Crashpropheten erscheint mir die Schneise der Verunsicherung, die entsprechende Statements derzeit in Kreisen so genannter “Selbstentscheider” hinterlassen. Deren

Geburtenstation

2374 Fonds sollen die Hebammen der verschiedenen europäischen Aufsichtsbehörden im Jahresverlauf 2015 auf die Welt geholfen haben. – Respekt: fleißig, fleißig! Ja, ich meine auch die Mitarbeiter der Aufsichten, die das alles fristgerecht kontrollieren mussten, noch mehr aber die Produktanbieter,

“defensiv”, “konservativ”, “risikoarm” – Was ist das eigentlich?

“Die erfolgreichsten defensiven Mischfonds” titelte unlängst ein Finanzmagazin und führte auf Platz eins einen Fonds mit einer Rendite von 12% p.a., einer Volatilität von 15,8% und einem maximalen zwischenzeitlichen Verlust von -13,5%. Ist das noch “defensiv”? Zum Vergleich: Der Euribor,

Fürchte Dich nicht!

Dass 2016 ein schwieriges und von hohen Kursschwankungen gekennzeichnetes Börsenjahr werden würde, war den meisten Marktbeobachtern klar und wurde oft genug prognostiziert. Dass die Turbulenzen allerdings schon direkt nach dem Startschuss ausbrechen, war mehrheitlich nicht erwartet worden. Einmal mehr muss