Max Otte Vermögensbildungsfonds | Monatsbericht Dezember und Gesamtjahr 2019

Fonds-Performance

Der Dezember des Jahres 2019 verlief deutlich freundlicher für die Anleger als der Dezember 2018. Zum Abschluss der 10er-Jahre der 2000er gab es kein Feuerwerk an der Börse, sondern einen soliden Monat für Indizes, unseren Fonds und dessen Vergleichsfonds. Der Max Otte Vermögensbildungsfonds konnte mit einem soliden Plus von 2,94% und bei einem NAV von 146,17 EUR schließen. Dies ist nach November ein erneutes Allzeithoch. Auch die Vergleichsindizes und -fonds konnten im Dezember größtenteils zulegen. Der DAX schloss um die Null herum mit 0,10%. Der MSCI World in Euro performte mit 1,06%, der SMI mit 1,18% und der Stoxx Europe 600 mit 2,06%. Erneut konnten wir die Vergleichsindizes hinter uns lassen. Dies gilt in gleicher Weise für unsere Peergroup an Vergleichsfonds.

Wir führen auch weiterhin eine für uns relativ hohe Liquiditätsquote von rund 20% Wir beobachten den Markt und nutzen die vorgehaltene Liquidität, um schnell auf sich ergebende Chancen reagieren zu können.

Unser bekannter Fokus liegt auf langfristiger Performance auf der Basis guter Unternehmen mit überzeugenden Geschäftsmodellen. Der Max Otte Vermögensbildungsfonds konnte über die letzten drei Jahre ein sehr gutes Plus von 27,7% erwirtschaften. Mit dieser Performance müssen wir und dem MSCI World in EUR, der mit 34,7% performte, geschlagen geben, aber nicht verstecken. Gleichzeitig können wir uns deutlich von den weiteren Vergleichsfonds absetzen. Der DAX 15,4% und der Stoxx Europe 600 15,1%. Damit konnten wir trotz hoher Liquidität die Konkurrenz größtenteils auf Abstand halten.

Fonds-Performance im Gesamtjahr 2019

Das Jahr 2019 war insgesamt ein hervorragendes Börsenjahr, wenn auch sicher teilweise dem Umstand des heißen Finales 2018 und den heruntergeprügelten Notierungen vieler Unternehmen geschuldet. Die Kurse hatten entsprechend starkes Nachholpotenzial. Wir unterscheiden hier aber bewusst zwischen Notierungen, Kursen und Preisen auf der einen Seite und Werten auf der anderen.

Gemessen am kaum noch vorhandenen Zins (bzw. gar nicht vorhandenem selbigen in Europa) sowie an den Anleihen, sind Aktien immer noch nicht überbewertet und damit klar erste Wahl – auch wenn wieder mal die Crashpropheten aus der Puppenkiste gesprungen kommen und seit mittlerweile über einem Jahrzehnt das Gegenteil behaupten. Ende 2018 hatten sie sich erneut zu früh gefreut. Im Endeffekt kostet es nur Rendite auf diese ausschließlich in eine Richtung fokussierten Marktschreier zu hören. Mit seriösem Investieren hat es jedenfalls nichts zu tun.

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