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Wie Staatsschulden gegen die Krise helfen (Teil 2): Wenn Ökonomen nach mehr Staat rufen

10.11.2022
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Wer kann die wirtschaftlichen Probleme der Gegenwart besser lösen: Unternehmen oder der Staat? Die Modern Monetary Theory (MMT) eine vom Postkeynesianismus beeinflusste Geldtheorie, vertraut auf eine schuldenfinanzierte Konjunkturbelebung. Denn Geld ist quasi unendlich verfügbar, sagen MMT-Vertreter wie Dr. Dirk Ehnts im Podcast. Aus seiner Sicht braucht der Staat nicht erst Steuereinnahmen, um Geld ausgeben zu können – sondern kann geradezu umgekehrt die Ausgaben über spätere Steuerrückflüsse refinanzieren. Und mit dem Geld Arbeitsplätze schaffen und in Feldern wie Wohnen, Infrastruktur oder Energie das Wachstum befördern und zugleich dem Gemeinwohl dienen. Es ist eine Außenseiterposition – aber eine, die es lohnt, näher zu studieren. Denn in den USA ist die MMT längst im Mainstream angekommen.

Personen

Carsten RoemheldFidelity International

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